Alno

Konzernumsatz um 4,7 Prozent gesunken

Der Alno-Konzern hat weiterhin zu kämpfen: Im ersten Halbjahr 2011 ging der Umsatz um 4,7 Prozent auf 222,7 Mio. Euro zurück (1. Halbjahr 2010: 233,7 Mio. Euro). Dabei sanken die Inlandserlöse um 3,7 Prozent auf 160,8 Mio. Euro und die im Ausland erwirtschafteten Umsätze um 7,3 Prozent auf 61,9 Mio. Euro. Als Grund für das Minus im Export nennt der Konzern die durchgeführte Liquidation von fünf ausländischen Tochtergesellschaften und deren Umbau zu Vertriebseinheiten im zweiten Halbjahr 2010. Die aktuelle Exportquote beträgt 27,8 Prozent (Vorjahr: 28,6%). Gleichzeitig stieg der Materialaufwand aufgrund deutlicher Preiserhöhungen von 135,1 Mio. auf 140,7 Mio. Euro. In der Summe sank das Konzern-EBITDA von 7,5 Mio. Euro im Vorjahr auf nun -8,5 Mio. Euro. Das EBIT reduzierte sich von 1,5 Mio. Euro auf -15,4 Mio. Euro. Das Ergebnis pro Aktie betrug -0,95 Euro (Vorjahr: -0,15 Euro). "Wir haben im ersten Halbjahr intensiv an der Umsetzung der Konzernumstrukturierung und der Optimierung unserer Prozesse gearbeitet. Aufgrund der konsequenten Umsetzung und der guten Auftragslage für das zweite Halbjahr mit internationalen Großaufträgen blicken wir aber optimistisch auf die nächsten Monate und gehen von einer Verbesserung des Konzern-EBITDA im Geschäftsjahr 2011 gegenüber dem Vorjahr aus", so Max Müller, Vorstandsvorsitzender der Alno AG.

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