Produkt der Surteco-Tochter Döllken

Surteco

Konzerngewinn um 135 Prozent gesteigert

Oberflächenspezialist Surteco startet mit großer Zuversicht ins Jahr 2011. Angesichts eines verbesserten Konsumverhaltens im Inland und positiver Impulse vom Export rechnet das Unternehmen mit steigenden Umsätzen und trotz des weiter zu erwartenden Materialkostenanstiegs

auch mit Ergebnisverbesserungen. So wurde der Konzernumsatz im Geschäftsjahr 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent von 341,1 Mio. auf 388,8 Mio. Euro gesteigert. Beeindruckend: Dank hoher Kosteneffizienz sowie eines deutlich verbesserten Finanzergebnisses konnte der Konzerngewinn um 135 Prozent von 9,2 Mio. auf 21,7 Mio. Euro verbessert werden.

Vor diesem Hintergrund werden Vorstand und Aufsichtsrat der Surteco der Hauptversammlung am 17. Juni 2011 die Auszahlung einer deutlich höheren Dividende von 0,90 Euro

(Vorjahr: 0,40 Euro) je Aktie für das Geschäftsjahr 2010 vorschlagen.

"Wir können mit dem Verlauf des Geschäftsjahrs 2010 durchaus zufrieden sein. Schließlich herrschte zu Beginn des Jahres noch große Unsicherheit. Daher sind die deutlichen Verbesserungen beim Umsatz und Ergebnis als Erfolg zu werten. Angesichts positiver Rahmenbedingungen sind wir auch für 2011 verhalten zuversichtlich, sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis

zulegen zu können ? trotz des zu erwartenden weiteren Rohstoffpreisanstiegs",so der Vorstandsvorsitzende Friedhelm Päfgen.

Zu der Umsatzsteigerung haben die Inlandsaktivitäten mit plus fünf Prozent und das Auslandgeschäft mit plus 19 Prozent bei. Die Exportquote stieg von 64 auf 67 Prozent. Im Segment Kunststoff wurde mit 225,9 Mio. Euroein um 8 Prozent höheres Umsatzniveau erwirtschaftet als 2009. Der Bereich Papier wuchs mit 24 % auf 162,9 Mio. Euro noch dynamischer. <page_break>

Auf der Kostenseite gab es zwei gegenläufige Entwicklungen: Während die Personalkostenquote aufgrund der in den Vorjahren umgesetzten Effizienzsteigerungsmaßnahmen deutlich abnahm, stiegen die Materialausgaben aufgrund drastischer Rohstoffpreisanhebungen vor enorm an. Entsprechend stieg das EBITDA um 15 Prozent von 54,3 Mio. auf 62,5 Mio. Euro. Das Finanzergebnis konnte sehr deutlich um 7,3 Mio. Euro auf -9,6 Mio. Euro gesenkt werden, da auf die Beteiligung

an Pfleiderer nur noch eine geringe Wertberichtigung von 0,4 Mio. Euro (Vorjahr 6,0 Mio. Euro) vorgenommen werden musste. Das Ergebnis je Aktie legte analog zur Verbesserung des Nachsteuergewinns von 0,83 auf 1,96 Euro zu.

Auch das Eigenkapital konnte um 11 Prozent auf 213,4 Mio. Euro gesteigert werden. Die Eigenkapitalquote stieg entsprechend von 39,8 auf sehr solide 44,3 Prozent. Nachdem die Nettofinanzverschuldung nur leicht auf 123,2 Mio. Euro zunahm, wurde das Gearing zum 31. Dezember 2010 ? definiert

als Quotient aus Nettofinanzschulden und Eigenkapital ? signifikant von 0,64 auf 0,58 verbessert.

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