XXXLutz
Konzern darf weiter mit Villingen-Schwenningen planen
Die XXXLutz-Gruppe kann vorerst aufatmen. Im Streit um die Ansiedlung am Vorderen Eckweg in Villingen-Schwenningen hat der Gemeinderat gestern Abend mehrheitlich für die Fortsetzung des Verfahrens sowie eine Offenlage gestimmt,
Die XXXLutz-Gruppe kann vorerst aufatmen. Im Streit um die Ansiedlung am Vorderen Eckweg in Villingen-Schwenningen hat der Gemeinderat gestern Abend mehrheitlich für die Fortsetzung des Verfahrens sowie eine Offenlage gestimmt, schreibt heute der "Schwarzwälder Bote". Die Entscheidung löste bei Robert Röpert, Expansionsleiter Deutschland von XXXLutz, eine große Erleichterung aus. Schließlich hatte er im Vorfeld verdeutlicht, dass sich die ísterreicher viele Jahre lang mit der Stadt als Standort beschäftigt und sich auch bewusst für den Vorderen Eckweg entschieden hätten. Gleichzeitig sicherte er eine Überprüfung der Höhe und Platzierung des typisch roten Werbestuhls zu. Zusätzlich signalisierte er auch in Sachen Architektur Gesprächsbereitschaft.
In der Debatte erklärte Renate Breuning (CDU), dass sie und auch weitere Fraktionsmitglieder nicht gegen das XXL-Projekt, sondern vielmehr gegen den Standort seien, da der Bau das Stadtbild beherrschen und zu einer Schädigung der Randlage der Altstadt führen würde. Edgar Schurr (SPD) und Joachim von Mirbach (Grüne) erinnerten dagegen daran, dass der Gemeinderat mehrfach sein Okay für den Standort gegeben habe. Jetzt zu einem Nein umzuschwenken, mache die Stadt zu einem "Risikostandort".
Für seinen 27.000-er in Villingen-Schweningen plane die Lutz-Gruppe Investitionen in Höhe von 25 Mio. Euro. Außerdem sollen 180 bis 200 Arbeitsplätze entstehen. Bevor das Projekt verwirklicht werden kann, erfolgt jedoch noch vom 29. August bis Anfang Oktober eine sogenannte Offenlage, in deren Rahmen sich Bürger und Behörden zum Bau äußern können. Danach steht dann noch der Satzungsbeschluss auf dem Programm.

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