GfM-Trend

Konzepte für mehr Exklusivität am POS

Beflügelt durch die bewährten PAL-Angebote, war auch die GfMTrend-Küchenmesse am vergangenen Wochenende wieder ein voller Erfolg. An den angestammten Platz im Hotel „Monarch“ in Bad Gögging kamen annähernd 500 Gäste (etwa 200 Mitglieder), um das neue Kernsortiment zu ordern und weitere News aus dem Marketingpool zu erfahren.

Premiere unter den 35 Ausstellern hatten Gaggenau, Gudcina (Raumplus), Templer (Arbeitsplatten), Sprinzz (Glas und Keramik) und Hera (Beleuchtung) sowie nach einer Pausenzeit auch wieder Miele. Allein 1.500 Geschirrspüler von Bosch wurden über das Mengenabsatzsystem PAL geordert, also noch einmal 500 mehr als im letzten Jahr. Sehr positiv wurde auch die Ausweitung der kostenlosen Fünf-Jahres-Garantie bewertet, die nun auf Geräte, die über Nolte Küchen bezogen werden, ausgedehnt wurde.

Eine tolle Bilanz für Einkaufsleiter Achim Hilgers, der seit rund einem Jahr bei GfMTrend den gesamten Einkauf managt. Im Küchenbereich erfolgt dies in Abstimmung mit Produktmanager Günther Ottenbacher, der auch für die Updates der Verbandskonzepte sorgte. Hier stand neben der Topline-Kollektion wiederum die hochwertige Handelsmarke Apéro im Mittelpunkt. Die Musterküchen für 2019 wurden diesmal von Händlern selbst gestaltet, darunter auch einige Features, die beispielsweise von Häfele und Sprinz exklusiv ins Konzept aufgenommen wurden. Daneben gab es weitere kreative Impulse zum Beispiel für Händler mit Schreiner-Know-how. Premiere hatte zudem eine App, die über das Messe-Programm informierte und die über Beacons an einzelnen Ständen auch Botschaften zu News der jeweiligen Aussteller versandte.

Von den aktuellen Frequenz- bzw. Umsatzverlusten im Möbel- und Küchenhandel scheint der GfMTrend indes nicht so viel zu spüren. Im Gegenteil: Geschäftsführer Joachim Herrmann spricht mit Blick auf die ersten zehn Monate des laufenden Jahres von 5,8 Prozent Plus im Küchenbereich (insgesamt +4,5 %). Seine Einschätzung: „Die jüngsten Ergebnisse zeigen, dass der mittelständische Möbel- und Küchenfachhandel auch in einem extrem komplizierten Umfeld mit den richtigen Konzepten, den passenden Produkten und einer perfekten Kundenbetreuung punkten kann.“ Trotz aller Erfolge dürfte ein schmerzlicher Verlust bei vielen Mitgliedern für einem Moment die Stimmung gedrückt haben. Denn es war die erste Küchenmesse ohne Christine Brückner, langjährige Prokuristin von GfM-Trend und „die gute Seele“ des Verbands. Im August ist sie im Alter von 72 Jahren nach langjähriger Krankheit verstorben.

Mehr lesen Sie in der "möbel kultur" 12/2018.

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