Die GfK Marktforschung mit Sitz in Nürnberg.

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Konsumklima weist erneut einen leichten Rückgang auf

"Höhere Preise, die Atomkatastrophe in Japan sowie sich ausweitende politische Unruhen in Nordafrika und Nahost lassen die Rahmenbedingungen für die Konsumenten im Augenblick nicht mehr ganz so rosig erscheinen", erklärt die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) bei der heutigen Vorstellung des aktuellen Konsumklimas in Deutschland. Daraus resultierend, erhält das Konsumklima einen leichten Dämpfer. Nach 5,9 Punkten im April prognostiziert der Gesamtindikator für Mai einen Wert von 5,7 Punkten. "Inwieweit sich dies zu einem Trend entwickeln kann, hängt in erster Linie vom weiteren Verlauf der geopolitischen Rahmenbedingungen ab."

Die Konjunkturerwartung der Bundesbürger geht nach etwas stärkeren Verlusten im März im April mit einem Minus von 2,2 Punkten vergleichsweise moderat zurück. Aktuell weist der Indikator damit 47,3 Zähler auf und bleibt dennoch auf einem ausgesprochen hohen Niveau, wie der Vergleich mit dem Vorjahr belegt, in dem das Plus 25 Zähler betrug.

Moderate Verluste sind ebenfalls bei der Einkommenserwartung zu verzeichnen. Sie verliert im April 5,5 Punkte und beträgt nun 35 Zähler. Aber auch dieser Indikator liegt deutlich über einem langjährigen Durchschnittswert, der mit 0 angegeben wird.

Trotz der leicht gedämpften Erwartungen der 2.000 befragten Bundesbürger bleibt ihre Anschaffungsneigung stabil. Mit 34,2 Punkten im April weist der Indikator nur 0,1 Zähler weniger auf als im März ? im Vorjahresvergleich dagegen ein Plus von knapp 13 Punkten.

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