GFK

Konsumklima stabilisiert sich

Die Stimmung der Verbraucher verzeichnet auch im März ein sehr gutes Niveau, zeigt aber keinen eindeutigen Trend. Während Konjunkturerwartung und Anschaffungsneigung zulegen können, muss die Einkommenserwartung Einbußen hinnehmen, so das

Die Stimmung der Verbraucher verzeichnet auch im März ein sehr gutes Niveau, zeigt aber keinen eindeutigen Trend. Während Konjunkturerwartung und Anschaffungsneigung zulegen können, muss die Einkommenserwartung Einbußen hinnehmen, so das Ergebnis der GfK-Klimastudie für März. Für April prognostiziert der Gesamtindikator Konsumklima 8,5 Punkte nach ebenfalls 8,5 Zählern im März.
Nach dem kleinen Rückschlag im Vormonat sind die Konjunkturaussichten der Konsumenten im März wieder auf ihren Erholungskurs zurückgekehrt. Der Indikator gewinnt 1,3 Punkte hinzu und weist nun 33,2 Zähler auf. Damit hat sich der Aufwärtstrend etwas verstärkt. Dies belegt auch der Vorjahresvergleich: Hier kann der Konjunkturindikator auf ein sattes Plus von 32,6 Punkten zurückblicken. Die Bundesbürger sehen die deutsche Wirtschaft weiter auf im Aufwind. Günstige Wachstumserwartungen für die Weltwirtschaft mit verbesserten Exportaussichten sowie ein nach wie vor sehr niedriges Zinsniveau in Deutschland werden die bislang schwächelnde Investitionsneigung nach und nach stimulieren. Damit werden die Investitionen dem Aufschwung mehr Breite verleihen und die Konjunktur stützen.
Die Einkommenserwartung hat im März ihren im Vormonat errungenen Rekordwert nicht ganz behauptet. Der Indikator muss 3 Punkte abgeben und steht nun bei 45,6 Zählern. Damit bleibt die Einkommensstimmung jedoch weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Dieser anhaltende Optimismus unter den Verbrauchern hat sicherlich einige Berechtigung. Eine stabile Arbeitsmarktsituation mit einer noch leicht steigenden Beschäftigung nähren die Hoffnungen auf stärker steigende tarifliche Einkommen.
Die Anschaffungsneigung setzt ihren Höhenflug fort. Nach den geringen Verlusten im Vormonat legt der Indikator wieder deutlicher zu. Nach einem Plus von 6,6 Punkten weist er nun 55,5 Punkte auf. Damit setzt sich der Aufwärtstrend nun bereits seit Anfang 2013 fort. Die für die Konsumneigung entscheidenden Rahmenbedingungen, wie stabiler Arbeitsmarkt, gute Einkommensentwicklung und moderate Inflation, sind weiterhin günstig. Das anhaltend niedrige Zinsniveau stützt die Anschaffungsneigung zusätzlich.