GfK

Konsumklima eingetrübt

Nach dem Sommerhoch präsentiert sich das Konsumklima im September verhalten. Es geht von 7,4 auf 6,8 Punkte zurück. Dabei zeigen alle drei Hauptindikatoren – Konjunkturerwartung, Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung – nach

Nach dem Sommerhoch präsentiert sich das Konsumklima im September verhalten. Es geht von 7,4 auf 6,8 Punkte zurück. Dabei zeigen alle drei Hauptindikatoren – Konjunkturerwartung, Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung – nach unten. Dies ist das Ergebnis der aktuellen Konsumklimastudie der GfK. Demnach seien vor allem die Kreditkrise in den USA sowie steigende Lebensmittelpreise für die gesunkene Konsumlaune verantwortlich.
Die Konjunkturerwartung verliert nach 48,4 Punkten im August jetzt weitere 7,7 Zähler. Im Vergleich zum September 2006 (28,3 Punkte) liegt er allerdings weiter deutlich im Plus. Auch die Einkommenserwartung der Verbraucher ist nach einem Rückgang im August noch einmal um 6,9 auf 2,3 Punkte gesunken. Dies ist der niedrigste Wert seit Februar dieses Jahres. Zudem zeigen sich bei der Anschaffungsneigung jetzt die Auswirkungen der zunehmenden Verbraucherskepsis: Er fällt von 6,4 auf -2,4 Punkte. Damit liegt der Indikator nach einem dreimonatigen Hoch wieder unter seinem langjährigen Durchschnitt von 0. Aufgrund dieser Entwicklungen hat die GfK ihre Prognose für das Wachstum des privaten Verbrauchs im Gesamtjahr 2007 von 1,0 auf 0,6 Prozent revidiert.