GfK

Konsumklima bleibt nahezu stabil

Ungeachtet negativer Konjunkturprognosen blieb die Verbraucherstimmung in Deutschland auch im März nahezu stabil. Wie die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg mitteilte, prognostiziere der Gesamtindikator für das Konsumklima nach revidiert

Ungeachtet negativer Konjunkturprognosen blieb die Verbraucherstimmung in Deutschland auch im März nahezu stabil. Wie die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg mitteilte, prognostiziere der Gesamtindikator für das Konsumklima nach revidiert 2,5 Punkten im März für April 2,4 Punkte.
Insbesondere die Kauflust der Bürger halte sich auf einem guten Niveau. Im zu Ende gehenden Monat verbuchte der Indikator nur vergleichsweise bescheidene Verluste von 0,7 Punkten. Derzeit weise die Konsumneigung 13,9 Punkte auf – 24 Zähler mehr als vor einem Jahr. Als Gründe für die Anschaffungslust wurden die niedrige Inflationsrate und die finanziellen Anreize des zweiten staatlichen Konjunkturpakets genannt. Außerdem würden Hersteller und Handel durch eigene Aktionen, wie beispielsweise das Angebot einer Abwrackprämie auch für andere Produkte, zu der positiven Entwicklung beitragen.
Leicht rückläufig zeigt sich dagegen die Konjunkturerwartung. Mit einem Minus von 4,9 Punkten büßt sie im März nahezu die Gewinne aus dem Februar ein. Damit weist der Indikator aktuell -32,8 Punkte auf. Auch die Einkommenserwartung ging zurück, allerdings nur minimal um 0,4 Punkte. Dadurch weist ihr Zähler aktuell -11,4 Punkte auf.
Die künftige Entwicklung des Konsumklimas hänge vom Arbeitsmarkt ab, hieß es weiter. Würde die Anzahl der Menschen ohne Job über das erwartete Maß hinaus steigen, erhielte auch das Konsumklima einen herben Dämpfer.