GfK
Konsumklima auf niedrigem Niveau stabilisert
Die deutschen Verbraucher haben bisher auf die Finanzkrise vergleichsweise besonnen reagiert. Im Oktober konnte sich das Konsumklima daher auf niedrigem Niveau stabilisieren. Der Indikator betrug 1,8 Punkte und prognostiziert laut
Die deutschen Verbraucher haben bisher auf die Finanzkrise vergleichsweise besonnen reagiert. Im Oktober konnte sich das Konsumklima daher auf niedrigem Niveau stabilisieren. Der Indikator betrug 1,8 Punkte und prognostiziert laut der aktuellen GfK-Konsumklimastudie im November einen Wert von 1,9 Punkten. Dazu trägt vor allem eine leicht steigende Einkommenserwartung in Verbindung mit einer rückläufigen Sparneigung bei.
Die Einkommenserwartung legte vor allem wegen sinkender Rohölpreise um einen Punkt auf -12,9 zu (Vorjahresmonat: 12,2). Gesunken ist dagegen erneut die Konjunkturerwartung. Der Indikator weist ein Minus von 11,8 Punkten auf und steht jetzt bei -27,5, was im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Rückgang von 66 Punkten darstellt. Grund sind die verstärkten Rezessionsängste der Deutschen. Passend dazu hat aktuell auch die Konsumzurückhaltung wieder zugenommen. Die Anschaffungsneigung büßte 5,4 Punkte ein und liegt jetzt bei
-18,2, fast 5 Punkte unter dem Wert des Vorjahresmonats.
Gleichzeitig sinkt die Sparneigung der Deutschen, was bei zurückgehender Anschaffungsneigung wie ein Widerspruch klingt. Laut GfK gründet dies wohl auf der momentanen Situation, dass sowohl die bewusste Kauf- als auch Sparentscheidung keine große Zustimmung findet und finanzielle Mittel – vermutlich auch in Bargeldform – zurückgehalten werden.

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