Möbelmessen OWL

“Konnten Sie allen Wünschen gerecht werden, Herr Schäfermeier?”

Montag starten die Möbelmessen in Ostwestfalen. Das Zentrum des Messetrubels ist Bad Salzuflen, wo die M.O.W. mit einer beeindruckenden Auslastung und einem attraktiven Ausstellerprofil aufwartet. Zum Messestart hat moebelkultur.de bei

Montag starten die Möbelmessen in Ostwestfalen. Das Zentrum des Messetrubels ist Bad Salzuflen, wo die M.O.W. mit einer beeindruckenden Auslastung und einem attraktiven Ausstellerprofil aufwartet. Zum Messestart hat moebelkultur.de bei M.O.W-Chef Bernd Schäfermeier nachgefragt, was die Möbelmesse in diesem Jahr zu bieten hat und wie sich die M.O.W. zukünftig aufstellen wird.
moebelkultur.de: Herr Schäfermeier, in diesem Jahr gab es nach der ­geglückten Neuausrichtung einen regelrechten Run auf die Ausstellungsflächen. Viele Newcomer haben angeklopft, aber auch Rückkehrer haben sich wieder angemeldet. Konnten Sie den Wünschen ­gerecht werden oder gab es auch Frust?
Bernd Schäfermeier: Wir versuchen allen Wünschen gerecht zu werden. In den meisten Fällen ist es uns gelungen. Einige spannende Anfragen konnten wir jedoch zu unserem großen Bedauern nicht bedienen. Nichtsdestotrotz freuen wir uns über die außerordentlich positive Resonanz auf unser Messekonzept seitens der Besucher und Aussteller! Dies nehmen wir zum Ansporn, noch besser zu werden. Wir sind stolz auf die Rückkehrer und Newcomer, die wir begrüßen können. Einige inte­ressante neue Lieferanten, die wir zum Teil selbst entdeckt ­haben, kennt der Markt größtenteils noch nicht. Sie versprechen spannendes Vermarktungspotenzial.
moebelkultur.de: Die M.O.W. ist ausgebucht und dennoch wird die Warteliste nicht kürzer. Wie wollen Sie dieses Problem langfristig lösen?
Bernd Schäfermeier: Für die Zukunft werden wir alle Optionen prüfen. Fläche zur Erweiterung ist vor­handen. Als privatwirtschaftliches Messe-Unternehmen stellen wir ­allerdings Qualität vor Quantität. Das gilt auch für die Aussteller. Bevor wir investieren, werden wir sehr genau den tatsächlichen Bedarf analysieren. Wenn zusätzliche Fläche gebraucht werden sollte, können wir mehr als schnell und flexibel reagieren. Bester Beweis dafür ist die Halle 12, die wir in nur fünf Monaten fertiggestellt haben. In diesem Jahr arbeiten wir mit den vorhandenen Kapazitäten – bei optimierter Flächennutzung.
moebelkultur.de: Das Leistungsspektrum der M.O.W. ist groß. Was sollten die Fachbesucher 2013 nicht verpassen?
Bernd Schäfermeier: Keinesfalls den Besuch der M.O.W., es lohnt sich! Konventionelles Einrichten gibt es von 198 Anbietern für alle Warengruppen in den Hallen 1 bis 11. Mitnahme mit 120, Junges Wohnen mit 152 und SB mit 90 Anbietern werden schwerpunktmäßig in den Hallen 19, 22, 23, 10/11 sowie Polster in Halle 20/21 und Bad in Halle 12 gezeigt. An Einzelthemen werden bedient Wohnen, Speisezimmer, Tisch+Stuhl, Polster, Schlafen, Betten, Appartement, Kind+Jugend, Garderoben, Klein- und Einzelmöbel, Bad, Garten, Büro, Fachsortimente – und sogar Küche.
Bei Polstermöbeln haben wir unter den 100 Spezialisten z.B. diesmal auch die führenden asiatischen Hersteller dabei – trotz der Shanghai-Messe. Außerdem stellen sich neue Lieferanten vor, die in Deutschland "noch" als Geheimadressen gehandelt werden.
In dem Thema Bad hat die M.O.W. zudem eine Alleinstellung – vom Preiseinstieg bis Topsegment. Wobei die Halle 12 die über 50 Aussteller und Marken so eben fassen kann. Spannend werden darüber hinaus die Themen Massivholz in der Halle 6, Bettsysteme/Boxspring-Betten in der Halle 22.1 und 4 ­sowie die Vermarktungskonzepte in der Halle 19. Darüber hinaus sind alle Fachbesucher herzlich eingeladen, unsere neue Gastronomie in Halle 19 zu genießen. Alle anderen Restaurations- und Bistrobereiche haben wir zum Wohl unserer Gäste ebenfalls aufgefrischt. Und natürlich sollte niemand die M.O.W. Messe-Party verpassen, am Mittwoch, dem 18. September, ab 19 Uhr. Das war der Schnelldurchgang, diese Liste ist aber definitiv nicht vollständig, zeigt aber die Bandbreite der diesjährigen M.O.W.
moebelkultur.de: Mit "Wooom" gibt es nun sogar ein neues, spannendes Ausstellungsformat im Designbereich. Besteht nicht die Gefahr, dass das Messe­konzept als "Einkaufsevent für die Mitte des Marktes" durch solche Zusatzveranstaltungen an Profil verliert?
Bernd Schäfermeier: Wieso an Profil verliert? Auch die Mitte des Marktes braucht ein Gesicht. Gerade das Konsumsegment stellt besondere Anforderungen an die Möbel­designer. Damit kann man sich gar nicht früh genug auseinander­setzen. Wir stellen Nachwuchs für diesen Bereich vor und führen das Angebot mit der Nachfrage der Industrie zusammen. Und einige der Produkte sind auch für den Handel sehr interessant. Ich bin wirklich begeistert: Wagen Sie einen Blick auf www.wooom.info.