Drei Messe-Specials wird es in diesem Jahr geben, bevor im Januar 2023 wieder eine reguläre „imm cologne“ geplant ist.

imm cologne

Konkretisiert Pläne für Messe-Specials

„Three Steps on the Road to ,imm cologne‘ 2023“: Unter dieser Headline macht die Koelnmesse heute deutlich, was sie in den nächsten Monaten vorhat. Bereits Anfang letzter Woche hatte Matthias Pollmann, Geschäftsbereichsleiter Messemanagement der Koelnmesse, im Rahmen der Pressekonferenz von VDM und BVDM kurz skizziert, dass die „imm cologne“ der Branche in diesem Jahr noch drei Plattformen bieten will. Hintergrund sei der große Change der gesamten Branche mit den Kernfragen: Wie begegnen wir den veränderten Kundenbedürfnissen, z.B. Arbeiten und Leben mit einer flexiblen, modularen und nachhaltigen Einrichtung; den sich ändernden Orderzyklen (der genaue Zeitpunkt zwischen der B2B-Order und der B2C-Auslieferung der Ware zum Kunden wird durch viele Faktoren unberechenbarer); dem veränderten Austausch mit Geschäftspartnern - klassische Branchentreffs wie Messen haben lange nicht stattgefunden -; den veränderten Möglichkeiten, die eigenen Kompetenzen darzustellen und am Ende den veränderten Businessmodellen von Circular Economy über Influencer, 3D-Druck bis Online-Handel.

Die Antwort der „imm“: Die Diversifizierung der Marke exklusiv für das Jahr 2022. Mit der „Sleep Cologne“ vom 8. bis 10. Mai, der „Home meets spoga+gafa“ im Juni (19. bis 21.6.) sowie der „Pure meets ORGATEC“ (25. bis 29. Oktober) schafft das Messeteam drei innovative Beteiligungsformate, die auf dem Weg hin zur „imm cologne 2023“ viele Business Opportunities bieten. „Wir verstehen uns als Taktgeber für die Branche und wollen so auf dem Weg hin zu einem energiegeladenen Revival der ,imm cologne 2023‘ mit den verschiedenen Pop-Up-Formaten gestalten und Drive geben statt abzuwarten“, so Matthias Pollmann. „Wir bieten den Unternehmen flexible Lösungen und definieren so das Messejahr 2022 neu! Unter dem Leitgedanken ,Three Steps on the Road to imm cologne 2023' haben wir für die Interior Branche drei attraktive Beteiligungsformen entwickelt. Damit können die Unternehmen ihre Produkte relevanten und teilweise neuen Entscheidern präsentieren und von den unterschiedlichen Terminen und Synergien der verschiedenen Einrichtungsformate profitieren,“ so Pollmann weiter. „Diese sicher unkonventionelle Herangehensweise ist aus der Motivation heraus entstanden, dass die Einrichtungsbranche kontinuierliche Kontaktpunkte braucht, die die Koelnmesse mit einem Portfolio entlang der gesamten Wertschöpfungskette von der ,interzum‘ und der ZOW über die ,spoga+gafa‘ und ,imm cologne‘ bis hin zur Orgatec bietet.“

Im Überblick:

Die „Sleep Cologne“ richtet sich an Hersteller von: Matratzen- und Schlafsystemen, Boxspring- und Wasserbetten, Bettwaren, Bettwäsche und Accessoires. Veranstaltet wird dieses Format mit Unterstützung des Fachverbandes Matratzen-Industrie e.V. Vorteil: nur die „Sleep Cologne“ , als einziges übergreifendes Messe-Format 2022, wird die Schlafzimmerwelten in allen Facetten ins Rampenlicht rücken wird, heißt es aus Köln.

Die „Home meets spoga+gafa“ bietet einen optimalen Zeitpunkt für Frühorder für die folgenden Saisons – von Sommer und Herbst 2022 bis Winter 2022/23. In der Mitte des Jahres lässt sich somit ein Sortiment für die folgenden acht bis neun Monate vermarkten. Auch für die erneute Präsentation von Bestsellern ist der Zeitpunkt optimal: Die Zeiten sind weiterhin unruhig, der Markt ist volatil, sodass auch Bestseller-Modelle mit kleinen Updates eine Plattform finden, um die Geschäfte weiter anzukurbeln. Die „spoga+gafa“ verzeichnet seit 2016 durchgehend steigende Besucher- und Ausstellerzahlen. Onlineshops und -plattformen, Gartencenter und Grillfachandel bringen besucherseitig die größten Zuwächse in den letzten drei Jahren. Ausstellerseitig richtet sich die „Home meets spoga+gafa“ an Hersteller aus der Mitte des Marktes. Denn der Trend hat sich verfestigt: In- und Outdoorbereiche werden in zunehmendem Maße zu ganzheitliche Wohnarealen.

„Pure meets ORGATEC“: Als globaler Treffpunkt für moderne Arbeitswelten war die Orgatec noch nie so relevant wie heute. Sie bringt unterschiedliche Sichtweisen zusammen, definiert und erfindet Arbeit neu und bildet die Vielschichtigkeit von Arbeitsumgebungen mit zukunftsweisenden Konzepten ab. Für viele Aussteller aus dem Messeschwerpunkt „Pure“ der „imm cologne“ ist das ein attraktiver, neuartiger Kontext. Denn angetrieben durch die Pandemie verschmelzen die Lebensbereiche Wohnen und Arbeiten immer mehr miteinander. „Pure meets ORGATEC“ bietet die Möglichkeit, Sortimente in einem anderen Umfeld ins Rampenlicht zu rücken und neue Zielgruppen zu erschließen – vor allem Investoren, Bauunternehmer, Projektentwickler, Planer, Designer, Architekten und Inneneinrichter, aber natürlich auch den Fachhandel. Insbesondere interessant für Aussteller, die ihre Aktivitäten im Contract Business forcieren möchten. High-End-Marken mit breiten Kollektionen für gehobene, ganzheitliche Einrichtungen von Wohn-, Ess- und Repräsentationszimmern können sich hier präsentieren.

Und schlussendlich blickt die Koelnmesse jetzt auch schon Richtung „imm cologne“ 2023, dann wieder im regulären Veranstaltungsmodus. Die „imm cologne“ ist und bleibt das Zentrum für das Home&Living-Portfolio, das auf alle anderen Formate abstrahlt. Nach dem Umbruch-Jahr 2022 wird die Messe wieder in den regulären Veranstaltungsmodus zurückkehren – als zentrale Sourcing-Plattform für Europa und darüber hinaus. Dabei wird die „imm cologne 365“ mit den zwei digitalen Komponenten und dem Live-Event im Januar für ein ganzjähriges Messerlebnis stehen. Während „The Magazine by imm cologne“ auf digitalem Wege ganzjährig mit hochwertigem Einrichtungs-Content und Trend-Reports versorgt und B2B-Netzwerke digitales Matchmaking ermöglichen und Produkt- und Unternehmensprofile listen, ist die „imm cologne“ die Live-Plattform für Home&Living. „Lassen Sie uns die handfesten Chancen nutzen, die nur das direkte Miteinander bietet.  Gehen Sie mit uns die ,Three Steps on the Road to imm cologne 2023‘, denn jetzt ist es wahrlich Time for exchange,“ betont Matthias Pollmann.

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