Holz- und Möbelindustrie
Konjunkturelle Wende in Sicht?
Licht am Horizont: Nach einem äußerst schwierigen Jahr 2002 deutet sich laut der deutschen Holz- und Möbelindustrie ein Ende des langjährigen Abwärtstrends an. Vorausgesetzt die politischen Rahmenbedingungen tragen ihren Teil
Licht am Horizont: Nach einem äußerst schwierigen Jahr 2002 deutet sich laut der deutschen Holz- und Möbelindustrie ein Ende des langjährigen Abwärtstrends an. Vorausgesetzt die politischen Rahmenbedingungen tragen ihren Teil zur Beendigung der allgemeinen Kaufzurückhaltung bei.
Auch das Auslandsgeschäft, das sich in letzter Zeit als stabilisierender Faktor erwies, dürfte im kommenden Jahr mit einem Anziehen der europäischen Konjunktur ebenfalls zulegen.
Nach einem Minus in Höhe von 6,9 Prozent im Jahr 2002 sank der Umsatz der Holz- und Möbelindustrie in den Monaten Januar bis Juli 2003 erneut um 2,4 Prozent auf 20,8 Mrd Euro. Der Juli konnte jedoch bereits ein Plus von 3,6 Prozent verzeichnen. Und nachdem die von HDH und VDM errechneten Konjunkturindikatoren im September zum fünften Mal in Folge gestiegen sind, wird dieses Plus als erstes Anzeichen für den konjunkturellen Umschwung gewertet. So ziehen auch die Auftragseingänge in der Holz- und Möbelindustrie sowie im Baugewerbe das erste Mal seit fast zwei Jahren wieder an.

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