Alno

Kompromiss beim Arbeitsplatzabbau

Von den ursprünglichen Plänen, deutschlandweit 250 Stellen der Alno AG zu streichen, ist die Konzernspitze offenbar jetzt abgewichen, weil die Mitarbeiter an allen Standorten teilweise auf Sonderzahlungen wie Weihnachts- und

Von den ursprünglichen Plänen, deutschlandweit 250 Stellen der Alno AG zu streichen, ist die Konzernspitze offenbar jetzt abgewichen, weil die Mitarbeiter an allen Standorten teilweise auf Sonderzahlungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld verzichten. Laut Bericht im „Südkurier“ haben sich Tarifparteien darauf einigen können, dass sich der Abbau auf 140 Arbeitsplätze reduziert. Davon sollen 27 Stellen bei Wellmann in Enger, fünf bei Pino in Coswig sowie 100 Stellen in Pfullendorf dem Rotstift zum Opfer fallen. Für die von der Kündigung betroffenen Beschäftigten wird, wie berichtet, eine Transfergesellschaft eingerichtet. Von der Kürzung betroffen ausschließlich die Verwaltung, die zum Teil nach Bosnien verlegt wird.

Insgesamt hatte der neue Mehrheitsaktionär Tahoe Investors (Prevent-Gruppe) 350 Arbeitsplätze im In- und Ausland im Visier, um jährlich 20 Mio. Euro an Personalkosten einzusparen.