Gepade
Kompetenzerweiterung
Weniger Klassik, mehr moderne Programme sowie schlankere Strukturen: So sieht die konzeptionelle Neuausrichtung von Gepade aus. Mittelfristig will das Unternehmen den Anteil moderner Polster-Kollektionen von jetzt rund 15 auf 30
Weniger Klassik, mehr moderne Programme sowie schlankere Strukturen: So sieht die konzeptionelle Neuausrichtung von Gepade aus. Mittelfristig will das Unternehmen den Anteil moderner Polster-Kollektionen von jetzt rund 15 auf 30 Prozent erhöhen.
Ein Vorhaben, bei dessen Umsetzung man sich auch externer Kräfte bedient. So arbeitet das Delbrücker Unternehmen u.a. mit Trondesign aus Kassel sowie dem Detmolder Designbüro Schelbach zusammen. Sie sollen für frischen Wind im Gepade-Sortiment sorgen.
Mit dem neuen Konzept hofft Gepade-Chef Hans-Georg Pamme die negative Umsatzentwicklung, im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschaftete das Unternehmen rund 75 Mio. DM, stoppen zu können. Um den turn-around zu schaffen, setzt er aber nicht allein auf eine Akzentverschiebung im Sortiment. Zur Verbesserung der Kostensituation soll die Zahl der Mitarbeiter von z.Zt. 500 auf knapp 400 gesenkt werden. Gleichzeitig ist geplant, sowohl den Fuhrpark wie auch die Näherei zumindest in Teilen auszulagern. Hoffnungen setzt Pamme auch auf den Export. Dessen Anteil am Gesamtumsatz soll bis 2004 verdoppelt werden.

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