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Kölns Designszene formiert sich neu

Wenn Köln Ende Oktober zur Bühne für Interior Design wird, steht die Design Post im Zentrum des Geschehens. Vom 26. bis 29. Oktober findet erstmals die idd cologne statt – ein neues Format, das Design, Architektur und Zukunftskultur in die Stadt trägt. Die Design Post wird dabei zum Treffpunkt für Marken, Kreative und Fachbesucherinnen und Fachbesucher. Sie verknüpft Ausstellung, Diskurs und Netzwerk zu einem lebendigen Forum der Gestaltung.

Der Eingangsbereich der Design Post Köln – Tor zur Designkultur und Bühne für Marken, Ideen und Haltung. (Foto: Design Post Köln)

Kuratierte Vielfalt als Konzept

Seit fast zwei Jahrzehnten ist die Design Post ein fester Bestandteil der Kölner Designkultur. Während der idd cologne öffnet sie ihre Türen für über 40 internationale Marken, die ihre neuen Kollektionen und Materialien präsentieren. Ergänzt wird das Programm durch Talks, Panels und geführte Urban Design Walks, die Themen wie Nachhaltigkeit, Materialinnovation und gesellschaftliche Verantwortung aufgreifen. In diesem Kontext versteht sich die Design Post als Denkraum, der die Frage stellt, wie Design unsere Art zu leben, zu arbeiten und zu wirtschaften verändert.

In der Design Post Köln trifft während der idd cologne 2025 urbaner Austausch auf kreative Energie. (Foto: Design Post Köln)

Kooperation mit dem Designers Tower

Ein besonderes Highlight ist die Kooperation mit dem Designers Tower, der seine zwölfte Ausgabe erstmals in der Design Post zeigt. Zehn Gestalterinnen, Gestalter und Studios aus NRW – von jungen Talenten bis zu etablierten Autorendesignerinnen und -designern – präsentieren hier ihre Arbeiten. Das Projekt verbindet handwerkliche Präzision mit konzeptioneller Stärke und schafft Dialoge zwischen Nachwuchsdesign und Interior-Marken. Damit eröffnet die Ausstellung neue Perspektiven auf die Schnittstellen von Gestaltung, Material und Haltung.

Köln als Designplattform

Mit der idd cologne wille die Design Post die Position Kölns als führenden Standort für Interior Design stärken. General Managerin Nataša Marquardt sieht darin mehr als ein Event: Es gehe um einen fortlaufenden Prozess, in dem Design zur Sprache der Zukunft werde. Die Design Post wird damit zum zentralen Ort für Austausch, Inspiration und Zusammenarbeit und festigt ihre Rolle als Motor der rheinischen Designszene.