Der Möbel Boss-Markt in Potsdam

Porta

Knappe Zustimmung für Möbel Boss-Markt in Teltow

Die Stadtverordneten in Teltow haben auf ihrer Versammlung am Mittwochabend grünes Licht für die Ansiedlung eines 4.000 qm großen Möbel Boss-Marktes in der Oderstraße gegeben - allerdings nur mit knapper Mehrheit. Wie die "Märkische Allgemeine" heute berichtet, gab es in allen Fraktionen Bedenken zur Verkehrsbelastung. Die Grünen befürchteten darüber hinaus eine "Zubetonierung des Teltowkanalufers".

Als Standort für den Discounter, der zu Porta gehört, ist ein 1,5 Hektar großes Grundstück vorgesehen, das im Norden an den Teltowkanal grenzt. Bürgermeister Thomas Schmidt (SPD) versuchte im Vorfeld der Abstimmung, die Einwände einiger Abgeordneter zu entkräften. So erklärte er, dass der Investor einen 35 Meter breiten Uferstreifen am Kanal nicht bebauen wolle. Später solle dort ein Fuß- und Radweg angelegt werden. Laut eines Verkehrsgutachtens würde der Verkehr auf Nordspange und Oderstraße um zwei Prozent zunehmen. Ein weiteres, städtebauliches Gutachten sei zudem zu dem Schluss gekommen, dass sich Möbel Boss "verträglich in die bestehende Einzelhandelsstruktur" Teltows einfügt. Daneben gab Schmidt zu bedenken, dass Porta an der Wiedererrichtung der "Teltow-Werft-Brücke" mitwirken wolle.

Porta betreibt derzeit 78 Möbel Boss-Märkte. Für dieses Jahr plant das Unternehmen, drei weitere Filialen in Dortmund, Castrop-Rauxel und Hilden zu eröffnen.

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