V.l.n.r.: Dirk Dantz (GF Produktion und Technik), Dirk Holstein (Vorstand), Andrea Lechner-Meidel (Vorstand), Peter Stephan (Leiter Finanzen und Verwaltung) und Daniel Griehl (Leiter Vertrieb und Marketing).

Lechner

Knapp 100 Mio. Euro Umsatz

Die Ziele sind weiterhin hoch gesetzt: Zwar gab es bei Lechner Zuwächse im Export, jedoch blieb der Umsatz in Deutschland hinter den Erwartungen. Das Unternehmen setze sich zum Ziel, Ende 2017 die 100 Mio. Euro-Grenze zu überschreiten – und verfehlt dieses knapp. Doch bis 2025 soll die 150 Mio. Euro-Marke geknackt werden. Darüber hinaus will Lechner seinen Anteil im Inland ausbauen, den Exportanteil in Europa erhöhen und Innovationen forcieren.

Seit Beginn 2018 ist die neue Produktionshalle 8 für hochwertige Platten aus Naturstein und Keramik in Vollbetrieb. Auf 20.500 qm produziert Lechner mit einem hochmodernen Maschinenpark und erstklassig ausgebildeten Mitarbeitern Naturstein- und Keramikplatten. „Der Trend zu Individualität und Qualität erstreckt sich über alle Bestandteile einer Küche, von den Elektrogeräten über die Beschläge bis hin zu Arbeitsplatten und Rückwänden“, sagt Dr. Dirk Dantz, Geschäftsführer Produktion und Technik. „Materialien wie Naturstein, Quarzstein oder Keramik werden bei den Endkunden immer beliebter, genauso wie Glasrückwände.“ In diesem Bereich ist Lechner bereits gut aufgestellt und investiert auch hier weiter in Drucktechnlogien. Natur- und Quarzstein haben mit der neuen Produktionsfläche einen Quantensprung gemacht – und Keramik ist das nächste Thema, das das Unternehmen weiter vorantreibt: „Nach der erfolgreichen Anlaufphase beginnen wir jetzt mit dem Aufbau neuer, zusätzlicher Produktionslinien für die Konfektionierung von Keramik.“ 

Sämtliche Prozesse in der neuen Halle 8 wurden dabei nach modernsten Lean-Management-Methoden optimiert. Die Effizienz konnte so bereits um 30 Prozent gesteigert werden. Zeitgleich wurde die Neuzuschnittquote um 50 Prozent reduziert. Insgesamt belaufen sich die Investitionen in die neue Produktionshalle und den Maschinenpark auf weit über 20 Mio Euro. Durch diese Optimierungen und Neuinvestitionen sollen ab 2018 weit über 1.000 Aufträge pro Woche bearbeitet werden. 

Lechner hat außerdem 2017 personelle Veränderungen in Schlüsselpositionen vorgenommen. Ein Schwerpunkt lag dabei auf neuen Führungskräften mit Erfahrungen im Automobilgeschäft, einer Branche, die hinsichtlich der Fertigungstechnik ein besonders hohes Niveau aufweist. Diese klare strategische Ausrichtung in der Personalentwicklung zeige bereits Erfolge im operativen Geschäft und wird sich weiter fortsetzen. „Mit unserer Personalpolitik, den Investitionen in die Produktion, unserer Qualitätsoffensive – und auch der stärkeren Hinwendung zum Endkunden durch unsere Marketingkampagne haben wir die Marke Lechner bestens aufgestellt“, so Andrea Lechner-Meidel. „So sehen wir uns gerüstet für unsere ambitionierten Wachstumsziele und lösen gleichzeitig das Versprechen ein, für das wir seit über 40 Jahren stehen: den Kunden hervorragende handwerkliche Produkte in verschiedensten Materialwelten und Preiskategorien anzubieten, mit denen sie ihrer Küche individuelle Klasse verleihen können und lange zufrieden sind.“ 

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