Damme wird dichtgemacht

K&M “verschlankt” sich weiter

Nach den Knall auf Fall vollzogenen Einsparungen und Verabschiedungen auf Führungsebene, "rasiert" die K&M AG jetzt auch in den unteren Etagen: Das Werk in Damme wird noch in diesem Jahr

Nach den Knall auf Fall vollzogenen Einsparungen und Verabschiedungen auf Führungsebene, "rasiert" die K&M AG jetzt auch in den unteren Etagen: Das Werk in Damme wird noch in diesem Jahr gedicht gemacht. "Aus wirtschaftlichen Gründen nicht zu halten," erklärte der Vorstandsvorsitzende Volker Meurer auf der ordentlichen Hauptversammlung in Kirchlengern – in absolutem Gegensatz zu den Statements von noch vor einem Jahr, als die Fertigungen von Wulferdingsen und Tengern nach Damme verlegt wurden, "um den Standort zu stärken". Auch ansonsten gab es für die Aktionäre wenig wirkliches Erfreuliches: Zahlen für das erste Halbjahr 2003: Der Konzernumsatz liegt bei 83 Millionen Euro, bereinigt um die endkonsolidierte slowenische Beteiligung bei Glin ein Umsatzrückgang von acht Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wird mit minus 4,7 Millionen Euro angegeben (Vorjahr minus 6 Millionen). Schwacher Trost für die Aktionäre: Die sogenannten Restrukturierungsmaßnahmen sollen jedes Jahr mehr greifen. Immerhin hat K& M ja jetzt ein paar Führungsgehälter eingespart. Zur Erinnerung: Dieter Meise ist weg, Jürgen Lotter hat zwar mit Michael Hiller einen Nachfolger, der aber gleichzeitg auch noch Jürgen Drescher ersetzt und Tanja Hornbostel hat ebenfalls ihren Schreibtisch geräumt.