Wohnklamotte-Konferenz

Klassentreffen für Strategien zum digitalen Wachstum

Persönlich, herzlich, Wohnklamotte: Zum zweiten Mal veranstaltete die DIY- und Interior-Plattform einen Branchentreff, der sich am Ende des Tages eher wie ein Klassentreffen anfühlte. In den Räumlichkeiten der Weyer + Grill Studios in Hamburg begrüßte das Wohnklamotte-Team seine rund 160 geladenen Gäste mit Kaffee und frischen Brötchen. Die „möbel kultur“ war vor Ort und hat sich in familiärer Atmosphäre über das Thema „Content- und Influencer-Marketing“ informiert.

Symbolisch zum Motto der Veranstaltung „Gemeinsam wachsen“ war die Location rund um die Speaker-Bühne mit emporrankenden Pflanzen dekoriert. Neben dem Rahmenprogramm mit erstklassigen Referenten aus der Möbel- und Einrichtungsbranche wurden auch wieder mehrere DIY-Sessions angeboten, die parallel liefen.

„Wie bekommen wir das Gefühl, zuhause zu sein, auf den Bildschirm?“, fasste Max Pohlmann, CMO Brand & Communications Wohnklamotte, die zentrale Frage der Konferenz zusammen. Beim Content Marketing dreht sich alles darum, Inhalte emotional und für den E-Commerce-Kunden zugänglich aufzubereiten. Dazu kommt: Je jünger die Zielgruppe, desto digitaler. Eine Tatsache, die auch für den stationären Möbelhandel relevant ist, denn 14 Prozent des Marktvolumens laufen bereits über das Netz. Eine digitale Strategie bietet sich an.

„Möbel zu fotografieren reicht nicht. Da muss Emotionalität hinter liegen“, erklärte Wohnklamotte-Chefredakteurin Josephine Seider-Leuteritz. „Das Content Marketing ist direkt in der Mitte zwischen dem Unternehmensnutzen und dem Bedarf der Zielgruppe zu sehen“, präzisierte Social Media-Spezialistin Svenja Teichmann und verriet, wie sie ihren Kunden als private Beraterin digital auf die Sprünge hilft.

In die Tiefe gingen Pierre Haarfeld, Etribes & CEO Digital Apartment GmbH, Smow-Geschäftsführer Michael Petersen, Christopher Bärhold, Head of Digital Vitra, und Hendrik Martens vom Bundesverband Influencer Marketing während einer Podiumsdiskussion. „Auf Amazon werden viele Plagiate vertrieben, dafür gibt es bisher keine Lösung“, so Christopher Bärhold. Insgesamt waren die Experten sich aber einig, dass der stationäre Handel nach wie vor in der Möbelbranche eine entscheidende Rolle spielen wird.

Mehr zur Wohnklamotte-Konferenz „Gemeinsam wachsen“ lesen Sie in der Dezember-Ausgabe der „möbel kultur“.

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