imm cologne
Klartext von Koelnmesse-Chef Gerald Böse
Mit einigen überraschenden Aussagen äußerte sich jetzt Koelnmesse-Chef Gerald Böse exklusiv in der "möbel kultur" zur Zukunft der imm cologne. So ist für ihn eine gemeinsame Strategie der Messeplätze Köln
Mit einigen überraschenden Aussagen äußerte sich jetzt Koelnmesse-Chef Gerald Böse exklusiv in der "möbel kultur" zur Zukunft der imm cologne. So ist für ihn eine gemeinsame Strategie der Messeplätze Köln und Mailand durchaus denkbar. Gerald Böse: "Beide Standorte können von sich behaupten, die zwei zentralen Veranstaltungen in der weltweiten Möbelmesselandschaft zu sein. Da kann ich mir zumindest gut vorstellen, dass man über gemeinsame internationale Aktivitäten nachdenkt." Viel Aufmerksamkeit verspricht Gerald Böse aber auch den "treuen" Ausstellern aus der Mitte des Marktes: "Auf der imm cologne stehen grundsätzlich gemeinsam mit den Design-Angeboten auch die gehobene Mitte und das konsumstarke Segment im Mittelpunkt. Die Messe wird in Zukunft definitiv nicht zu einer abgehobenen Designveranstaltung."
Entsprechend weit ist der Themen-Kanon der Messezukunft gefächert: Mehr Internationalität in der Besucherstruktur – gerade auch auf der LivingKitchen, weiterhin eine klare Fachbesucherorientierung bei steigenden Endverbraucherzahlen, Kompetenz im Online-Geschäft. Und in punkto Quadratmeterpreise betonte Böse das erstklassige Preis-Leistungsverhältnis im internationlen Vergleich. Ausführlich stellte er sich der provokanten Frage, ob die derzeit höchst erfolgreichen Veranstaltungen imm und LivingKitchen nur noch Cash-Cow der Koelnmesse seien. Böse: "Vonseiten unserer Gesellschafter besteht definitiv nicht die Vorgabe, die Messen finanziell auszuquetschen."
In einem nicht alltäglichen Gespräch mit "möbel kultur"-Chefredakteur Arnd Ziemer gab Gerald Böse zu allen Themen bereitwillig Auskunft: "Wir wollen mit der imm cologne die modernste ganzheitliche Einrichtungsmesse der Welt werden." Das komplette Interview über die Zukunft der Weltleitmesse lesen Sie in der Oktober-Ausgabe der "möbel kultur".

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