Furniture Club - Meldung des Monats
Klare Zielsetzung: Die Italiener auf dem türkischen Markt einholen
Der Furniture Club stellte in seiner Länderstudie zum türkischen Möbelmarkt am 17. Oktober in den Räumlichkeiten des Fördermitglieds Kölnmesse dar, dass die meisten deutschen Möbelhersteller in der Türkei noch nicht
Der Furniture Club stellte in seiner Länderstudie zum türkischen Möbelmarkt am 17. Oktober in den Räumlichkeiten des Fördermitglieds Kölnmesse dar, dass die meisten deutschen Möbelhersteller in der Türkei noch nicht präsent sind. Im Gegensatz dazu beliefern einigen deutsche Zulieferer bereits seit Jahrzehnten die wachstumsstarke türkische Möbelindustrie und genießen dort einen exzellenten Ruf – dazu gehören auch die Furniture-Club-Mitgliedsunternehmen Niemann Möbelteile, Niemann Formholztechnik und Zelu-Chemie.
Alte Hasen im Türkei-Geschäft wie Peter Lohner, Geschäftsführer der Zelu-Chemie GmbH in Murr, kamen bei der Diskussion der Ergebnisse der Länderstudie ebenfalls auf ihre Kosten: "Wir liefern seit über 20 Jahren unsere Klebstoffe an türkische Möbel- und Matratzenhersteller, und ich kann die Analysen aus der Länderstudie 1:1 bestätigen. Das beeindruckende und umfassende Gesamtbild hat mir die Dringlichkeit bewusst gemacht, uns mit einer eigenen Präsenz vor Ort noch stärker im türkischen Markt zu verwurzeln."
Selbst die italienischen Möbelhersteller, die in vielen dynamischen Exportmärkten wie Russland schon als Maßstab für begehrte Importmöbel etabliert waren, als die deutschen Kollegen sich mit dem Markt zu beschäftigen begannen, haben erst seit wenigen Jahren in der Türkei Fuß gefasst. Dafür ist ihr Markteintritt nun umso massiver, und das zeigt sich beispielsweise in einem Erfolg des Landhausstils im gehobenen türkischen Möbelsegment. "Hier wird richtig Geld in Markenbekanntheit und Showrooms investiert", sagt ein türkischer Möbelexperte.
Die Mitgliedsunternehmen des Furniture Club bewegen sich nun ebenfalls Schritt für Schritt in Richtung des türkischen Marktes und haben sich vorgenommen, den Italienern das Feld nicht kampflos zu überlassen. Die Aussichten dafür sehen gut aus, denn "Made in Germany" steht bei türkischen Kunden hoch im Kurs.

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