Neuer CEO für das internationale Geschäft mit Franke-Spülen und Co: Urs Meyer.

Franke

"Kitchen Systems" mit neuem Manager an der Spitze

Offiziell zum 1. Juni hat Urs Meyer die Nachfolge von Torsten Türling als CEO der Franke Kitchen Systems angetreten. Der 1964 geborene Schweizer und promovierter Maschinenbauingenieur verfügt bereits über internationale Erfahrungen als Managing Director und CEO bei Rieter Textile Systems, Otto Suhner AG, Satis Vaccum Satisloh Group und zuletzt bei der Beteiligungsgesellschaft Renova/Venetos. Sein Vorgänger Torsten Türling hatte Anfang Mai den Konzern für viele überraschend verlassen.

Ebenfalls bekannt ist inzwischen die Bilanz des Konzerns: Mit seinen verschiedenen Divisionen erzielte die Gruppe 2010 insgesamt 2,419 Mrd. Franken (1,978 Mrd. Euro) Nettoumsatz und blieb damit auf Vorjahresniveau - das organische Wachstum wird mit 4,1 Prozent Plus angegeben. Auch der Personalbestand blieb mit 10.552 Beschäftigten stabil.

Die Kitchen Systems konnten im vergangenen Jahr nach der Krise um 2 Prozent zulegen (bei rund 1,2 Mrd. Euro Umsatz), bei einem organischen Wachstum von 5,4 Prozent. Durch negative Währungseffekte lagen die Umsätze im ersten Quartal 2011 jedoch 6,2 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum (organisch: +3,3 Prozent). Außerdem zeichne sich eine Nachfrageschwäche im mediterranen Raum ab. Bei den aktuellen Maßnahmen liegt der Fokus auf Verbesserungen im Service und weitere Konsolidierungen im Produktionsbereich. Der als "sehr wichtig" erachtete SAP-Roll-out wird in weiteren Gesellschaften fortgesetzt. Außerdem werden derzeit verschiedene Akquisitionsprojekte geprüft. Nicht zuletzt hat die Restruktrurierung 2010 dafür Mittel freigesetzt. Dazu zählen die Zusammenlegung der Spülenproduktion in Russland (nach Schließung von St. Petersburg) und Integration der ursprünglich schottischen Spülenfertigung nach Polen und Italien. Zudem wurde mit dem Bau des neuen Abzugshauben-Werkes in Indien begonnen. Das Flow-Programm (Franke Lean Operating Way) hat eine Reihe von Effizienzmaßnahmen auf den Weg gebracht. Die größten Investitionen flossen nach Italien in die Produktion von Faber-Dunstabzugshauben. Einen Meilenstein zum 100-jährigen Jubiläum setzt zudem Starmodel Heidi Klum als Markenbotschafterin, für die eine globale Markenkampagne in Vorbereitung ist.

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