Möbel Kraft

Kieler Grundstücksdeal war in Ordnung

Der Grundstücksverkauf der Stadt Kiel an Möbel Kraft war rechtens. Das hat jetzt eine Prüfung der Kommunalaufsicht des Innenministeriums des Landes ergeben, schreiben die "Kieler Nachrichten". Zuvor hatten die Gegner von Möbel Kraft der Stadt vorgeworfen, das Areal unter Wert an den Filialisten verkauft zu haben. „Man mag das Vorhaben von Möbel Kraft politisch unterschiedlich bewerten“, kommentierte Oberbürgermeister Ulf Kämpfer. "Die Auseinandersetzung darf aber nicht auf der Behauptung basieren, es habe beim Grundstücksverkauf Unregelmäßigkeiten oder gar Rechtsverstöße gegeben."

Möbel Kraft will in Kiel seine bundesweit achte Filiale bauen. Die VK-Fläche soll rund 40.000 qm umfassen. Hinzu kommt ein 8.000 qm großer Sconto-Markt. Für das Projekt nimmt das Unternehmen 50 bis 60 Mio. Euro in die Hand.

In der Stadt ist das Bauvorhaben allerdings heftig umstritten. Bei Anwohnern und Kleingärtnern stößt es auf Kritik und Widerstand. Im März 2014 kam es deshalb zum ersten Bürgerentscheid in der Stadt. Dabei setzten sich die Befürworter knapp mit 52,7 Prozent durch.

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