Großehambrinker-Wohnmöbel
Kerkhoff-Gruppe verkauft Mehrheit
Weiterer Schritt zur Konsolidierung der Kerkhoff-Gruppe: Die Mehrheit an der Großhambrinker Wohnmöbel GmbH wird verkauft. Wie die "Neue Westfälische", Bielefeld, in ihrer Ausgabe vom 21. Juli 2001 berichtet, sollen Andreas
Weiterer Schritt zur Konsolidierung der Kerkhoff-Gruppe: Die Mehrheit an der Großhambrinker Wohnmöbel GmbH wird verkauft. Wie die "Neue Westfälische", Bielefeld, in ihrer Ausgabe vom 21. Juli 2001 berichtet, sollen Andreas und Thomas Weychert, Möbelmacher aus Uffenheim (Unterfranken), in der kommenden Woche 60 % am Herzebrock-Clarholzer Hersteller hochwertiger Wohnmöbel übernehmen. Die Kerkhoff Wohnmöbel GmbH in Lemgo soll mit 40 % beteiligt bleiben.
Diese Transaktion gehört zum Sanierungskonzept der Kerkhoff-Gruppe, die laut NW-Bericht in den letzten beiden Geschäftsjahren jeweils Verluste im einstelligen Millionenbereich verkraften mußte. Im am 31. März abgelaufenen Geschäftsjahr 2000/2001 erzielte der Möbelhersteller mit 645 Mitarbeitern nur noch 129 Mio. DM Umsatz nach 155 Mio. DM im Vorjahr. Zu den Aussichten wird Geschäftsführer Volker Loch mit der Aussage "Im zweiten Halbjahr erreichen wir operativ die Null-Linie" zitiert. Ohne Großehambrinker werde fürs laufende Jahr ein Umsatz von 120 Mio. DM erwartet. Den Beschäftigtenstand der Gruppe will man bei knapp 500 Mitarbeitern stabilisieren.
Großehambrinker, im Wohnmöbelmarkt zu den Premiummarken zählend, erreicht mit 144 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von knapp 30 Mio. DM.

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