BBE-Möbel-Index

Keine Trendwende in Sicht

Die Lage im deutschen Möbelhandel bleibt angespannt. Denn auch der Juni konnte nicht überzeugen. Das ergab der aktuelle BBE-Möbel-Index der BBE Handelsberatung, München, und der "möbel kultur". Bei einem ohnehin

Die Lage im deutschen Möbelhandel bleibt angespannt. Denn auch der Juni konnte nicht überzeugen. Das ergab der aktuelle BBE-Möbel-Index der BBE Handelsberatung, München, und der "möbel kultur". Bei einem ohnehin eher schwachen Vorjahresmonat erzielte der Handel keine Steigerungen. Im Gegenteil! Küchen und Discount schnitten im direkten Vergleich zum Juni 2012 sogar leicht negativ ab. Aufgelaufen liegt der Möbel-Index über alle ­Betriebstypen aber noch mit 0,3 Prozent leicht im Plus, genauso wie Küchen (+0,4 Prozent) und der Discountbereich (+0,6 Prozent). Das große Problem bleibt weiterhin die zu geringe Kunden-Frequenz.
Die Daten des Möbel-Index der "möbel kultur" und der BBE Handelsberatung beruhen im Wesentlichen auf den Zahlen aus dem "Chefplan Online" (CPO). Allein hier kann die BBE auf über 100 Teilnehmer aus dem Möbelhandel zurückgreifen. Diese werden z.T. aus Einzelberatungen bzw. sonstigen Eigenerhebungen wie Erfa angereichert. Grundsätzlich sind alle Betriebstypen und -größen aus verschiedenen Einkaufsverbänden, darunter Alliance, EMV, Garant-Möbel und MZE, vertreten. Wobei der Fokus deutlich auf Vollsortimentern bis 10.000 qm sowie Fachmärkten und Spezialisten liegt.