Welle Möbel GmbH
Keine Lösung gefunden – Insolvenzantrag gestellt
Schneller als erwartet hat die Welle-Möbel GmbH nun doch den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Die Geschäftsführer Werner Schirmer, Hermann H. und Anton Niggemann gingen bereits heute zum Amtsgericht
Schneller als erwartet hat die Welle-Möbel GmbH nun doch den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Die Geschäftsführer Werner Schirmer, Hermann H. und Anton Niggemann gingen bereits heute zum Amtsgericht Paderborn, nachdem offensichtlich alle Möglichkeiten, mit den Banken zu anderen Lösungen zu kommen, ausgeschöpft waren. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Düsseldorfer Anwalt Dr. Frank Kebekus bestellt.
Noch bevor eine angekündigte offizielle Nachricht des Unternehmens vorlag, wurde in Paderborn nochmal bestätigt, dass die Insolvenz lediglich die Kastenmöbeltochter der Gruppe, die Welle Möbel GmbH mit rund 1000 Beschäftigten in den Werken Paderborn, Detmold, Warmsen und Alsfeld betrifft. Die Produktion soll auf jeden Fall aufrechterhalten werden. Die Belieferung der Handelspartner mit den bekannten Büro-, Jugend- und Kinderzimmerprogrammen sichergestellt sein.
Die Holding sowie die gesellschaftsrechtlich und finanziell unabhängigen Töchter Himolla, Leicht, Paidi und die Auslandstochter Welle France schreiben schwarze Zahlen und sind von den Zahlungsschwierigkeiten der Paderborner Welle-Möbel GbmH nicht betroffen.

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