Westag & Getalit

Keine Kapitulation vor roten Zahlen

Die schlechte Konjunktur trifft nun auch die Westag. So teilte Vorstandssprecher Pedro Holzinger in Düsseldorf die Streichung von 60 bis 70 Stellen zum Jahresende mit. Darüber hinaus läuft die Kurzarbeit

Die schlechte Konjunktur trifft nun auch die Westag. So teilte Vorstandssprecher Pedro Holzinger in Düsseldorf die Streichung von 60 bis 70 Stellen zum Jahresende mit. Darüber hinaus läuft die Kurzarbeit für insgesamt 350 Mitarbeiter weiter.
Die Zahlen malen ein düsteres Bild: Der Umsatz brach im ersten Quartal 2002 um 12,5 Prozent ein. Das operative Ergebnis rutschte mit einem Minus von 400.000 Euro in den roten Bereich.
Trotzdem steckt die Westag nicht den Kopf in den Sand: So wird es im Jahr 2002 Investitionen von 13,6 Mio. Euro geben. "Eine derartige Situation ist auch der Moment, um Gas zugeben und auf die Überholspur zu kommen", betont Holzinger. Denn im Gegensatz zu einigen Wettbewerbern verfügt die Westag über eine hohe Eigenkapitalquote (61 Prozent), moderne Anlagen sowie eine ausgefeilte Logistik. Weshalb Holzinger optimistisch ist , dass die Westag den "schmerzhaften Ausleseprozess" – der vor allem für die Bauzulieferbranche zu erwarten ist – überwinden wird.