VKG-Insolvenz

Keine Hoffnung auf Käufer

VKG-Geschäftsfüher Heinrich Becker hat heute morgen gegenüber Holzmann-Online bestätigt, dass er gestern für die gesamte VKG-Gruppe beim Amtsgericht Pforzheim Antrag auf Insolvenz stellen musste. Die Kommanditisten sind von der Insolvenz

VKG-Geschäftsfüher Heinrich Becker hat heute morgen gegenüber Holzmann-Online bestätigt, dass er gestern für die gesamte VKG-Gruppe beim Amtsgericht Pforzheim Antrag auf Insolvenz stellen musste. Die Kommanditisten sind von der Insolvenz bisher nicht betroffen. Ebenso wenig wie die Auslandsgesellschaften und die Aktivbank. An der war der VKG mit 41 Prozent beteiligt, die Anteile wurden aber bereits verpfändet. Ein Verkauf an die DZB steht kurz bevor. Ein Insolvenzverwalter ist bislang noch nicht bestellt. Damit rechnet Becker Ende der Woche. Eine Hoffnung auf eventuelle Käufer gibt es aber wohl nicht. Becker geht vielmehr davon aus, dass sich die Mitglieder jetzt neu strukturieren, das heißt, sich anderen Verbänden anschließen werden.
Zum Schluss konnte der Verband Zahlungsverbindlichkeiten in Höhe von 3 Mio. Euro nicht mehr nachkommen. Ein Flurschaden, der nicht mehr zu beheben war", so Dr. Heinrich Becker. Der auch bestätigte, dass Einzahlungen von Mitgliedern fehlten.
Dem VKG waren zuletzt noch 290 Mitglieder angeschlossen. In der Zentrale in Pforzheim sind aktuell noch 30 Mitarbeiter beschäftigt.