Bernd Kout, Geschäftsführer der Weberei Gebrüder Munzert, möchte das Qualitätsmerkmal "made in Germany" stärker in den Vordergrund rücken.

Gebrüder Munzert

Keine Heimtextil-Teilnahme 2012

An der kommenden Ausgabe der Heimtextil, die vom 11. bis 14. Januar 2012 in Frankfurt am Main über die Bühne geht, wird Gebrüder Munzert erstmals seit vielen Jahren nicht teilnehmen. Wie die oberfränkische Weberei heute mitteilte, erfordere die intensive und individuelle Betreuung der Kunden, "das aktuelle Messekonzept zu überdenken". "Wir haben über die Jahre unsere Kompetenz der marktorientierten Kollektionsentwicklung in Zusammenarbeit mit dem Kunden stark ausgebaut. Diese Zusammenarbeit schätzen unsere Kunden sehr, so dass der Verkauf von der Stange zunehmend in den Hintergrund rückt", erklärt Geschäftsführer Bernd Kout. In Frankfurt seien die Kunden zuletzt nicht mehr optimal erreicht worden.

Darüber hinaus stellten wichtige Kunden von Gebrüder Munzert selbst auf der Heimtextil aus, während die Partner aus Asien und Übersee vermehrt auf einen Besuch der Mainmetropole verzichten würden.

In Bezug auf die Messelandschaft wünscht sich die Weberei eine Plattform für hochwertige Hersteller. "Wir möchten das Qualitätsmerkmal ,made in Germany? verstärkt in den Vordergrund rücken. In diesen Prozess werden wir auch die Messe mit einbeziehen, mit der wir unsere Entscheidung intensiv diskutiert haben", fährt Kout fort. Würde ein solches Konzept umgesetzt, wäre Gebrüder Munzert bei der Heimtextil 2013 möglicherweise wieder als Aussteller dabei.

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