VdDK

Keine Einbrüche in 2009 erwartet

Nach der jüngsten Umsatzbilanz der deutschen Küchenmöbelindustrie für die ersten drei Quartale erkennt der VdDK immer noch keine statistisch erfassbaren Folgen der globalen Finanzkrise. Bis September konnte der Inlandsumsatz noch

Nach der jüngsten Umsatzbilanz der deutschen Küchenmöbelindustrie für die ersten drei Quartale erkennt der VdDK immer noch keine statistisch erfassbaren Folgen der globalen Finanzkrise. Bis September konnte der Inlandsumsatz noch um 4,99 Prozent gegenüber dem Vorjahr zulegen. Lediglich der Export zeigt eine gewisse Negativtendenz, die VdDK-Geschäftsfpührer Dr. Lucas Heumann vor allem mit der Immobilienkrise in Großbritannien und Spanien erklärt. Insgesamt liegt der Auslandsumsatz noch mit 6,87 Prozent im Plus.
Auch für das Jahr 2009 seien die Aussichten nicht unbedingt schlecht, so Heumann: "Wir gehen nicht davon aus, dass die verschlechterten Rahmenbedingungen den Inlandsumsatz der deutschen Küchenmöbelindustrie einbrechen lassen. Zwar dürfte sich die Beschäftigungslage verschlechtern; andererseits wird es durch eine halbierte
Inflation, durch sinkende Zinsen und insbesondere durch einen auf ein Drittel
zurückgegangenen Durchschnittspreis für Erdöl auch zu nachhaltigen Entlastungen der Verbraucher kommen." Zudem hält es Heumann für sehr gut möglich, dass die Finanzkrise eine "Flucht in Sachwerte" auslösen wird, von der ebenfalls die deutsche Möbelindustrie profitiert.