Bei Impuls geht es ungeachtet der Steinhoff-Schlagzeilen weiter bergauf.

Impuls/Puris

Keine akute Gefahr durch Steinhoff-Desaster

„Wir wissen auch nicht mehr, als in der Presse steht und wollen uns auch nicht an Spekulationen beteiligen. Aber wir stehen natürlich mit unseren Lieferanten und Kunden in Kontakt.“ Mit diesen Worten kommentierte Georg Billert, Geschäftsführer der beiden Steinhoff-Töchter Impuls Küchen und Puris Bad, auf moebel kultur-Nachfrage die diffuse Berichtslage um den Mutterkonzern.

Doch für den eigenen Geschäftsbetrieb sieht Billert, der selbst Minderheitsanteile an den beiden Unternehmen hält, keine Gefahr. Denn sowohl die Küchen- als auch die Bad-Produktion seien autark aufgestellt. Vor allem mit Blick auf Impuls stellt er fest: „Derzeit haben wir eine sehr komfortable Situation in Brilon. Die seit etwa einem Dreivierteljahr bestehende sehr gute Auftragseingangssituation sorgt für einen entsprechenden Cashflow. Deshalb blicken wir sehr zuversichtlich in die Zukunft.“ Irritationen von Seiten des Handels seien nicht zu erkennen, vielmehr gibt es immer mehr Abnehmer aus der früheren Alno-Klientel, die nun zurückkehren.

Immerhin lag der Umsatz zum Ende des letzten Geschäftsjahres (30. September) bei 120 Mio. Euro – mit deutlichem Plus gegenüber dem Vorjahr. Viele Kunden konnten zurückgewonnen werden, sodass auch die Fertigungskapazitäten angepasst wurden und sich die Lieferzeiten wieder auf Normalmaß bewegen.

Die derweil in Aussicht gestellte Rückendeckung in Form von milliardenschweren Kreditverlängerungen durch drei Großaktionäre sorgt zumindest vorübergehend für weitere Beruhigung an der Steinhoff-Front.

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