Höffner & Dodenhof

Kein Möbelhaus in Lübeck-Genin

Mehr als zehn Jahre gab es Pläne, in Lübeck-Genin neue Möbelflächen anzusiedeln. Das ist nun Vergangenheit. Sowohl Dodenhof, als auch Höffner, denen je zur Hälfte ein 16 Hektar großes Grundstück westlich der Baltischen Allee gehörte, haben das Areal nun an das Koordinierungsbüro Wirtschaft in Lübeck verkauft (KWL). Das meldet das Online-Portal der "Lübecker Nachrichten". Am 17. März wurden demnach die Kaufverträge beurkundet, am 25. März konnten die letzten Details geklärt werden. Die 160.000 qm sollen nun wieder Gewerbegrundstücke werden.

Zur Geschichte des Deals: 2001 hatte KWL das Gelände für 15 Mio. Euro an Dodenhof verkauft. Das Familienunternehmen trennte sich wiederum von der Hälfte des Grundstücks und veräußerte dieses an XXXLutz. Doch auch die Österreicher warfen ihre Pläne dann wieder um und verkauften 2011 an Höffner. Kurt Krieger wollte aber ebenfalls nicht bauen. Laut ln-online.de zahlte er zwischenzeitlich lieber eine Vertragsstrafe in Höhe von 5,5 Mio. Euro. "Ein Festhalten am Standort ist nicht zielführend", sagte dazu jetzt Möbel Kraft-Vorstand Dr. Gunnar George. Berndt Chylla, Vorstandssprecher von Dodenhof: "Es ist wichtig, sich zum richtigen Zeitpunkt von einem Projekt zu trennen, das im Laufe der Jahre an Qualität eingebüßt hat."

Erst Mitte März hatte Ikea in Lübeck-Dänischburg sein 25.500 qm großes, bundesweit 47. Einrichtungshaus eröffnet - erstmals angeschlossen an ein Shoppingcenter, das wiederum am 16. April an den Start gehen wird.

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