Möbel Unger die Letzte

Kein Geld für Gläubiger

Alle Klagen haben nichts genützt. Der Fall Unger ist jetzt abgeschlossen. Und die Kläger kriegen kein Geld. Wie haz.de heute berichtet, hat das Oberlandesgericht (OLG) München entschieden, dass der frühere

Alle Klagen haben nichts genützt. Der Fall Unger ist jetzt abgeschlossen. Und die Kläger kriegen kein Geld. Wie haz.de heute berichtet, hat das Oberlandesgericht (OLG) München entschieden, dass der frühere Unger-Eigentümer Erich Kellerhals für die Insolvenz des Möbelfilialisten nicht haftbar zu machen ist. Der 7. Zivilsenat lehnte die Beschwerde der Gläubiger gegen ein entsprechendes Urteil des Landgerichts München ab. Eine Revision ließen die Richter nicht zu. Die Gläubiger hatten 10 Mio. Euro verlangt, weil Kellerhals ihrer Ansicht nach der letzten Unger-Gesellschaft 41 Mio. Euro entzogen und damit die Pleite eingeleitet haben soll. Insgesamt hatte die Möbelindustrie ihren Schaden mit rund 20 Mio. Euro beziffert. Wolfhart Fröhlich, damals Vertriebs-Geschäftsführer und heute Berater beim Schlafzimmerspezialisten Rauch hatte sich für den Prozess stark gemacht und ist dementsprechend mit dem Ausgang des Verfahres nicht zufrieden: "Das Urteil kann eine fatale Signalwirkung für andere Fälle haben", so Fröhlich laut haz.de.