In Frankfurt am Main ist die Suche nach Fachkräften noch keine Herkulesaufgabe. (Foto: Mylius, Roland Meinecke)

Arbeitsmarkt

Kaum Fachkräftemangel in Frankfurt, Berlin und Köln

Top-Unternehmen siedeln sich bevorzugt dort an, wo sie hoch qualifizierte Arbeitskräfte finden. In Zeiten, in denen der Fachkräftemangel allgemein spürbar wird, gewinnt dieser Leitsatz an Sprengkraft. Denn die Bevölkerung nimmt in Deutschland ab - insbesondere in vielen ländlichen Regionen. Wachstum verzeichnen dagegen städtische Ballungsräume wie München, Hamburg, Düsseldorf, Köln oder Frankfurt am Main.

In einer Langzeitstudie hat karriere.de, das zentrale Karriere-Portal der Verlagsgruppe Handelsblatt, den Stellenmarkt mit rund 7,2 Mio. Jobanzeigen und das Verhalten von rund 1,5 Mio. Stellensuchenden in den zwölf einwohnerreichsten Städten analysiert. Der Fokus lag dabei auf den Berufsfeldern "Ingenieure und Technik", "IT und Telekommunikation", "Wissenschaft und Forschung" sowie "Medien". Die Auswertung zeigt, welche deutschen Städte aktuell die Nase vorn haben, wenn es darum geht, offene Stellen in zukunftsträchtigen Feldern zu besetzen. Die besten Chancen, dem Fachkräftemangel zu entgehen, haben Arbeitgeber in Frankfurt am Main, gefolgt von Berlin, Köln, Düsseldorf und Hamburg.

In den folgenden Städten fällt es den Unternehmen laut karriere.de zunehmend schwerer ihren Fachkräftebedarf zu decken: Stuttgart, Leipzig, München, Dortmund, Bremen, Dresden und Nürnberg.

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