Expertenrunde diskutiert im Stilwerk Berlin
“Kann man gute Noten bauen?”
Pisa-Studie und Bildungsdebatte – das Berliner Stilwerk lädt zur Diskussion ein. Im Gespräch mit Fachleuten aus Schule, Bildung und Erziehung geben Berliner Architektinnen und Architekten anhand gebauter Beispiele Antwort auf
Pisa-Studie und Bildungsdebatte – das Berliner Stilwerk lädt zur Diskussion ein. Im Gespräch mit Fachleuten aus Schule, Bildung und Erziehung geben Berliner Architektinnen und Architekten anhand gebauter Beispiele Antwort auf die Frage: "Kann man gute Noten bauen?" Klaus Meier-Hartmann, Präsident der Architektenkamer Berlin, eröffnet die Expertenrunde heute Abend um 19 Uhr im Stilwerk. In einer von Alfred Eichhorn (RBB Inforadio) moderierten Gesprächsrunde diskutieren Almut Grüntuch-Ernst (Grüntuch Ernst Architekten), Tiemo Klumpp (Numrich Albrecht Klumpp Gesellschaft von Architekten mbH), Francis Kéré (Kéré Architecture), Susanne Hofmann (Die Baupiloten) und die Schuldirektorin Cordula Stobernack (Carl-Bolle-Grundschule).
Loris Malaguzzi, Mentor der Reggio-Pädagogik, nannte den Raum in den 1960ern den "dritten Erzieher" – nach Elternhaus und Lehrerschaft – und postulierte Orte zum Lernen statt Orte zum Lehren. Heute gehen die Anforderungen weiter. Schulen werden als kulturelle Orte begriffen, Schulhäuser als Instrumente, um pädagogische Konzepte umzusetzen. Dabei spielen Partizipation und die Einbindung der Kinder in die Planung eine wichtige Rolle. Für Architektinnen und Architekten war die Frage immer aktuell: Wie muss Architektur aussehen, die das Lernen fördert?

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