Dirk-Uwe Klaas

Jüngste IG Metall-Forderung gefährdet Arbeitsplätze

Mit möglichst vielen Mitarbeitern durch die Krise kommen – das ist das Ziel der Holz- und Möbelindustrie, betont Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer von HDH und VDM, als Antwort auf die IG

Mit möglichst vielen Mitarbeitern durch die Krise kommen – das ist das Ziel der Holz- und Möbelindustrie, betont Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer von HDH und VDM, als Antwort auf die IG Metall-Forderung nach einer 5,5-prozentigen Lohnerhöhung. Obwohl der Umsatz in den ersten drei Monaten 2009 um insgesamt 16,2 Prozent zurückgegangen ist, sei die Beschäftigung nahezu konstant geblieben und die Arbeitsstunden hätten lediglich um rund sechs Prozent abgenommen, so Klaas. Die Unternehmen versuchen derzeit, die Umsatzlücke über den Abbau von Arbeitszeitkonten oder Kurzarbeit aufzufangen, um niemanden entlassen zu müssen. "Steigende Löhne wirken da kontraproduktiv und gefährden ebendiese Arbeitsplätze. Eine Lohnforderung ist eine Lohnforderung hören wir als Gegenargument. Eine Krise ist aber auch eine Krise, und die wird so schnell leider nicht vorbei sein. Deshalb brauchen wir gerade jetzt eine Tarifpolitik mit Augenmaß", erklärte Dirk-Uwe Klaas.