Über ein Joint Venture mit Kuka will Natuzzi sein China-Geschäft forcieren.

Natuzzi und Kuka

Joint Venture mit Kuka für China

„In China kommt es auf Geschwindigkeit an," erklärte Jan Mentens, Vice President Sales North & Central Europe Natuzzi Group, den Hintergrund des Joint Ventures mit Kuka im Gespräch mit moebelkultur.de während der "imm cologne". Und es wird das Natuzzi-Geschäft in China forcieren, wenn es bis spätestens Ende März unter Dach und Fach ist.

Kuka betreibe, so Mentens, in China 2.500 Geschäfte und habe dort eine starke Marktposition. Dadurch und dank der finanziellen Möglichkeiten könne die Entwicklung sowohl von „Natuzzi Italia"- als auch mit  „Natuzzi Editions"-Stores  gemeinsam wesentlich schneller vorangetrieben werden, als wir selbst es allein bewerkstelligen könnten. Und wenn wir jetzt, da die Städte und die Zahl der Chinesen, die sich etwas leisten, rasant wachsen, kein Tempo machen, "sind wir zu spät". Geplant sei, gemeinsam mit Kuka 100 Geschäfte pro Jahr in den kommenden sieben Jahren zu eröffnen.

Eine bereits unterzeichnete, vorläufige Vereinbarung zwischen dem italienischem Polstermöbelhersteller Natuzzi und dem chinesischen Polstermöbelhersteller und -händler Jason Furniture mit der Marke „Kuka“ sieht unter anderem vor, dass Natuzzi zu 49 Prozent und Kuka zu 51 Prozent am Partnerunternehmen beteiligt sein wird. Während Natuzzi die exklusiven Nutzungsrechte der Marken „Natuzzi Italia“ und „Natuzzi Editions“ für den Vertrieb in China übertrage und Kuka künftig zu günstigeren Preise beliefere, werde Kuka 65 Mio. Euro in die Expansion des Natuzzi-Einzelhandelsnetzwerks investieren.

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