Fine Hamm mit dem Einrichtungshaus und dem Mitnahmemarkt Carré.

Finke

Jetzt schon Ausbaupläne in Hamm

Die 100-Tage-Bilanz des neuen Finke in Hamm fällt positiv aus. Geschäftsführer Dr. Rudolf Christa nannte gegenüber dem Westfälischen Anzeiger zwar keine konkreten Umsätze, dafür aber Frequenzzahlen und Umsätze pro Region. Demnach kamen zwischen der Eröffnung am 15./16. September 2015 und dem 31. Januar 2016 520.000 Besucher nach Hamm-Rhynern. Das seien im Schnitt 4.800 pro Tag. Interessant sind die Auswertungen in Bezug auf das Einzugsgebiet. 32 Prozent der Besucher stammen demnach aus Hamm bzw. dem Postleitzahl-Bezirk 590. Umsätze zwischen 10.000 und 100.000 Euro verzeichnete Finke seit der Eröffnung in Regionen um Schmallenberg, Meinerzhagen, Dülmen und Delbrück. Zwischen 100.000 und einer Mio. Euro ziehen die beiden Einrichtungshäuser z. B. aus dem Süden Dortmunds oder aus Arnsberg ab. Der größte Umsatz reüssiere aber aus der Nähe um Hamm.

Offenbar bewertet Finke diese Zahlen so gut, dass die Gruppe bereits über eine dritteVertriebsschiene – einen Discounter „Preis-Rebell“ – sowie einen Baumarkt am Standort nachdenkt. Der Planungshorizont liege bei drei bis fünf Jahren. Zwar verfügt Finke am Standort über weitere Flächen, jedoch fehlt das Planungsrecht für das Vorhaben. Zum Hintergrund: Ursprünglich hatte das Unternehmen bereits einen „Preis-Rebell“ vorgesehen, doch wegen Naturschutzauflagen und der zentrumsrelevanten Sortimente gab es keine Genehmigung.

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