Kiveda
Jetzt mit Küchen-Shops bei Saturn
Den Küchenkauf für Verbraucher einfacher zu machen, hat sich Kiveda zum Ziel gesetzt. Doch dass die Verkaufsstrategie als purer Onlineshop nicht so einfach umzusetzen ist, musste das Portal ebenso feststellen.
Den Küchenkauf für Verbraucher einfacher zu machen, hat sich Kiveda zum Ziel gesetzt. Doch dass die Verkaufsstrategie als purer Onlineshop nicht so einfach umzusetzen ist, musste das Portal ebenso feststellen. Zumindest gehen die Wege immer mehr in Richtung Multichannel. Der neueste Ansatz ist die Kooperation mit Saturn-Elektromärkten, in denen sich Kiveda als Shop-in-shop inklusive Mustermodule und Onlineterminal präsentiert. Der Pilotstandort ist Ingolstadt, wo Saturn kürzlich ein ganz neues Konzept für die POS-Ansprache initiierte und eben auch Kiveda für den Küchenverkauf einziehen ließ.
"Die Branche ist extrem stehengeblieben: es gibt intransparente Preise, lange Wartezeiten und ein mehrstufiges Geschäftsmodell, das noch aus den siebziger Jahren stammt", sagte Geschäftsführer Michael Börnicke kürzlich gegenüber der Presse. Dagegen wolle er moderne Zeichen setzen. "Wir wollen auf diese Weise unsere neue Denke verdeutlichen und den Kunden zeigen, dass wir nicht einfach irgendein traditioneller Küchenhändler sind, der seine Ware nun auch bei Saturn verkauft". Welche Anforderungen sich in einem stationären Umfeld ergeben, gehöre nun zum Lernprozess.
Nachdem im Onlinebereich neue Tools wie die Web-Konferenz per Video und die Kooperation mit Home24 dazugekommen sind, geht es offenbar auch mit dem Ausbau der Offline-Aktivitäten weiter. Bei jedem neu- bzw. umgebauten Saturn-Markt soll es möglichst auch einen Kiveda-Shop geben, so die Perspektive. Weitere Vertriebspartnerschaften seien nicht auszuschließen, aber auch nicht in Sicht. "Bei Küchen ist es nun einmal wichtig, dass die Kunden das Produkt auch anfassen können", erklärt Börnicke. Mittelfristig sollen daher zehn bis 15 Showrooms, durchaus auch unter fremden Dächern, installiert werden. Die lokale Präsenz sei selbst für einen Online-Anbieter wichtig. Ohnehin sind bereits 30 mobile Küchenberater bei den Kunden unterwegs.
Ende 2012 gegründet, beschäftigt Kiveda inzwischen 70 Mitarbeiter und verzeichnet Umsätze "im relevanten zweistelligen Millionenbereich", so Börnicke.

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