BASF

Jetzt meldet sich der Konzern in Sachen Schaumverunreinigung zu Wort

Für mächtigen Wirbel hat der Zwischenfall bei der Herstellung des Kunststoff-Vorprodukts TDI von BASF gesorgt. Viele Matratzen wurden vorsorglich zurückgerufen. Jetzt nimmt der Chemiekonzern Stellung zu dem Vorfall: „Im Rahmen einer Risikobewertung haben BASF-Experten erste Untersuchungen an verunreinigten Schäumen durchgeführt. Die Ergebnisse und weitergehende Berechnungen zeigen, dass nicht von einer Gesundheitsgefährdung auszugehen ist. Die Details der Bewertung stellt BASF den zuständigen Behörden und relevanten Verbänden zur Verfügung“, heißt es aus Ludwigshafen.

Von den 7.500 Tonnen TDI, die einen höheren Dichlorbenzol-Wert aufweisen, seien rund zwei Drittel noch nicht weiterverarbeitet. Die Rücknahmeaktion ist in enger Zusammenarbeit mit den rund 50 belieferten Kunden angelaufen. Ein Team von rund 75 Spezialisten arbeite gemeinsam mit den Kunden an der Klärung offener Fragen, so die Informationen des Chemie-Riesen.

Das Krisenmanagement funktioniert offenbar: „Bei der seit heute Morgen geschalteten BASF-Hotline für Kunden und Verbraucher gingen bisher etwa 300 Anrufe vor allem von Verbrauchern ein. Ein großer Anteil der Anfragen betrifft Endprodukte wie beispielsweise Matratzen. BASF stimmt sich eng mit den relevanten Verbänden der Matratzen- sowie der Schaumhersteller ab, um für verunsicherte Verbraucher schnellstmöglich zu einer Lösung zu kommen.“ Die telefonische Hotline ist zwischen 8 und 18 Uhr zu erreichen unter 0621 60-21919.

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