Ikea
Jetzt kommt Augmented Reality 2.0
Schon im letzten Jahr sorgte Ikea mit seiner "Katalog-Revolution" in Verbindung mit Augmented Reality für Aufsehen. So ließen sich mit der Technik interaktiv weitere Informationen zu den abgebildeten Produkten abrufen
Schon im letzten Jahr sorgte Ikea mit seiner "Katalog-Revolution" in Verbindung mit Augmented Reality für Aufsehen. So ließen sich mit der Technik interaktiv weitere Informationen zu den abgebildeten Produkten abrufen und durch Videos und animierte Funktionen zum Beispiel Schränke und Schubladen öffnen.
Bei der nächsten Katalog-Auflage 2014, die am 22. August erscheint, gehen die Schweden noch einen Schritt weiter und bieten eine neue App für Smartphones und Tablets an. Die Anwendung ist einleuchtend, aber auch nicht ganz neu: So kann der Ikea-Kunde mit der Kamera seine eigenen vier Wände aufnehmen und bislang 90 Möbelstücke zum Probewohnen hineinprojizieren. Der Katalog dient dabei als Marker, das heißt, er wird dorthin gelegt, wo die 3D-Simulation platziert werden soll.
Auf diese Weise wird das gedruckte Standardwerk mit der virtuellen Welt verknüpft. Inwieweit mit der Idee nur kurzfristig der Spieltrieb geweckt wird oder tatsächlich die Messlatte für die Branche höher gelegt wird, muss sich noch zeigen. Immerhin zieht das Thema längst Kreise in verschiedenen Einrichtungsbereichen wie aus dem Outdoor-, Tapeten- oder Dekorationssektor (Butlers). Anschaulich wird die Funktionsweise bereits durch ein Video, das Ikea auf YouTube gestellt hat.

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