Segmüller will in Pulheim eine neue, 45.000 qm große "Verkaufsmaschine" errichten. Der Weg ist jetzt frei.

Segmüller

Jetzt ist Pulheim amtlich

Nun wird wahrscheinlich niemand mehr den neuen Segmüller in Pulheim aufhalten können. Der Bürgermeister der Stadt Pulheim, Frank Keppeler, hat nun sowohl den Flächennutzungsplan, als auch den Bebauungsplan für den geplanten 45.000 qm großen Standort öffentlich gemacht. Damit sind diese, laut Bekanntmachungsanordnung, inkraftgetreten. Das innenstadtrelevante Randsortiment soll 4.500 qm betragen.

Keppeler hatte bereits Mitte März deutlich zu verstehen gegeben, dass "das Möbelhaus mit seinen geplanten weit über 500 neuen Arbeitsplätzen auf das Wirtschaftsleben in der Stadt positiven Einfluss nehmen wird."

Wer jetzt doch noch versuchen will, Segmüller aufzuhalten, der müsste beim Oberverwaltungsgericht einen Antrag auf Normenkontrolle stellen. Die Städte Bergheim und Leverkusen hatten im Vorfeld angekündigt, gegen den Bau des Möbelhauses vorzugehen. Doch ob das jetzt noch passieren wird, ist fraglich.

Das Online-Portal ngz-online.de hatte heute gemeldet, dass sich auch die Stadt Neuss über einen Segmüller-Standort freuen würde. Doch jetzt dürfte das Atlas-Mitglied sich erst einmal voll und ganz auf Pulheim konzentrieren.

Diese Seite teilen