Kika/Leiner

Jetzt ist endgültig Schluss

Mitte November hatte Kika/Leiner Insolvenzantrag gestellt und einen Sanierungsplan vorgelegt (wir berichteten). Diesen Plan hat der Konzern nun zurückgezogen und Konkurs angemeldet, so der Kreditschutzverband KSV 1870. Die Suche nach

Foto: Kika/Leiner

Mitte November hatte Kika/Leiner Insolvenzantrag gestellt und einen Sanierungsplan vorgelegt (wir berichteten). Diesen Plan hat der Konzern nun zurückgezogen und Konkurs angemeldet, so der Kreditschutzverband KSV 1870. Die Suche nach einem Investor sei gescheitert. Damit wird das Unternehmen nun abgewickelt. Die noch bestehenden 17 Filialen werden geschlossen, 1.350 Mitarbeitende verlieren ihren Job.

Insolvenzverwalter Volker Leitner prüft laut der Zeitung „Der Standard“ derzeit, welche Kundenaufträge entsprechend den insolvenzrechtlichen Bestimmungen erfüllt werden dürfen. Am 9. Dezember sollen demnach alle Kunden mit einem Schreiben informiert werden, wie der Stand des Auftrages ist und ob dieser noch erfüllt werden darf.

Auch die Kika/Leiner-Gastrobetreiber LeiKi Gastro Alpha GmbH und LeiKi Gastro Beta GmbH schließen nun alle 18 Standorte. Davon betroffen sind 139 Beschäftigte.