Arcandor
Jetzt ist auch Profectis verkauft
Auch für die Arcandor-Tochter Profectis hat Insolvenzverwalter Dr. Klaus Hubert Görg jetzt einen Käufer gefunden. Dabei handelt es sich um ein verwandtes Unternehmen: den bayrischen Service-Dienstleister RTS Elektronik Systeme GmbH
Auch für die Arcandor-Tochter Profectis hat Insolvenzverwalter Dr. Klaus Hubert Görg jetzt einen Käufer gefunden. Dabei handelt es sich um ein verwandtes Unternehmen: den bayrischen Service-Dienstleister RTS Elektronik Systeme GmbH mit Sitz in Wolznach. Damit wäre auch der Kundendienst für die Privileg-Geräte, der weiterhin von Nürnberg aus laufen soll, geklärt. Bleibt nur noch die Frage, wer die Marke hierzulande weiterführt.
"Profectis genoss bereits als technischer Kundendienst der Quelle einen allseits guten Ruf. Da wir in den vergangenen Jahren bereits unser Leistungsangebot ausgeweitet hatten, konnte der Geschäftsbetrieb in den vergangenen Wochen und Monaten mit Unterstützung der Insolvenzverwaltung schnell stabilisiert und fortgeführt werden", unterstreicht Herbert Ohlott, Geschäftsführer der Profectis GmbH, die Kontinuität. Für RTS bedeutet die Profectis-Übernahme eine willkommene Erweiterung des Serviceportfolios. Bisher lag der Schwerpunkt vorwiegend auf dem IT-Reparaturbereich sowie der Logistik für weltweite Computer-, Monitor- und Spielkonsolenhersteller. Geplant ist jetzt, große Teile der Profectis-Organisation mit rund 620 Arbeitnehmern und Auszubildenen zu übernehmen.

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