Lechner

Jetzt geht’s los mit dem Verkaufen

Wie bereits gestern auf moebelkultur.de gemeldet, stehen die Chancen für eine Übernahme von Lechner gut. Heute wird vermeldet, dass der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Hubert Ampferl gemeinsam mit der international agierenden Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) den Verkaufsprozess gestartet hat. Dafür wurde ein umfassender Maßnahmenkatalog definiert, um Lechner in die Profitabilität zurückzuführen.

Zum Verkauf stehen der operative Geschäftsbetrieb in Rothenburg o.d.T. einschließlich der nicht von der Insolvenz betroffenen Tochtergesellschaften in Schweden und Ungarn sowie die Betriebsimmobilie am Standort in Rothenburg o.T. 

In diesem Zusammenhang wird noch einmal die Attraktivität des in Europa führenden Arbeitsplatten- und Rückwandkonfektionärs hervorgehoben: In den letzten Jahren konnte Lechner innovative Produkte erfolgreich in den Markt einführen und den Umsatz mit bestehenden und neuen Kunden nennenswert ausbauen, so heißt es. In Zahlen bedeutet dies für das Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von ca. 78 Millionen Euro (2019 waren es 74 Mio. Euro). Aufgrund der guten Auftragslage wird für das Geschäftsjahr 2021 ein Umsatz in Höhe von ca. 85 Mio. Euro erwartet. Trotz der Lieferverzögerungen bei Vorlieferanten, die im vierten Quartal zu einem Auftragsstau geführt haben.

Die Auftragsbücher sind weiterhin voll und ein erstes Feedback der Kunden und Partner zeige, dass diese zu Lechner stehen und der Marktführer im Premiumsegment für Arbeitsplatten eine hohe Reputation am Markt genießt.

In den letzten Tagen haben bereits mehrere Parteien Interesse an Lechner bekundet. „Ich bin zuversichtlich, dass es uns gelingen wird, für Lechner eine zukunftsfähige Investorenlösung zu finden“, sieht Dr. Hubert Ampferl bereits ersten Gesprächen entgegen. Ziel ist nun, den Verkaufsprozess bis Ende Februar 2022 abzuschließen.

Ansprechpartner bei PwC sind Timo Klees (Partner) und Julia Jaumann (Manager).

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