Ikea

Jetzt geht es vors Gericht

Im Streit um die Ansiedlung eines neuen Ikea-Hauses inklusive angeschlossenem Homepark in Wuppertal will die Stadt die Verwirklichung des rund 45.000 qm umfassenden Projektes jetzt vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf einklagen.

Im Streit um die Ansiedlung eines neuen Ikea-Hauses inklusive angeschlossenem Homepark in Wuppertal will die Stadt die Verwirklichung des rund 45.000 qm umfassenden Projektes jetzt vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf einklagen. Diesen Schritt habe der Rat der Stadt gestern in einer Sondersitzung beschlossen, berichtet "Radio Ennepe Ruhr". Damit geht die Stadt gegen die Ablehnung der Bezirksregierung Düsseldorf vor. Die Schweden unterstützen Wuppertal bei der Klage. Sie fordern bei der Erschließung neuer Standorte stets die Möglichkeit, dass Einkaufszentren angegliedert werden können. Der Landesentwicklungsplan NRW bereitet ihnen dabei jedoch nicht nur in Wuppertal Schwierigkeiten. Deshalb hoffen sie, durch den Gang vors Gericht einen Präzedenzfall schaffen zu können.
Die Gegner des Projektes – der Ennepe-Ruhr-Kreis, die Städte Schwelm, Gevelsberg, Ennepetal, Sprockhövel und Wetter sowie Wuppertaler Bürger – stören sich nicht an einem Ikea-Möbelhaus, sondern an dem Homepark, der ihrer Meinung nach zu viel Kaufkraft aus den Städten abzieht.