Jetzt die neue arcade Living + Health + Care lesen.

arcade Living + Health + Care

Jetzt die erste Ausgabe lesen!

100 Mrd. Euro zu verteilen: Der Pflegemarkt wächst im Gesundheitswesen am stärksten. 2019 betrug das Marktvolumen der ambulanten und stationären Pflege in Deutschland rund 60 Mrd. Euro. Rund 4,1 Mio. Menschen waren pflegebedürftig. Im Jahr 2030 dürfte die Zahl der Pflegebedürftigen bei 4,9 Mio. Menschen liegen, bis 2040 bei 5,6 Mio. Dies haben unsere Kollegen von „CARE Invest“ bei der Auswertung des Pflegeheim Rating Reports 2022 des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsförderung analysiert.
Der auf Wohnen im Alter spezialisierte Projektentwickler Terragon schreibt in einem Whitepaper: In Deutschland sind derzeit rund 300.000 Wohnungen mit Service für Senioren verfügbar, davon rund 30.000 Premium-Wohnungen. Jedoch werden weitere circa 550.000 Wohnungen zur Deckung des Bedarfs benötigt, davon rund 85.000 bis 100.000 in Premium-Qualität. Perspektivisch steigen diese Zahlen bis 2035 um weitere 200.000 Service-Wohnungen beziehungsweise 33.000 in Premium-Qualität. Terragon beziffert das Investment-Potenzial auf etwa 64 bis 100 Mrd. Euro. Und alle diese Wohnungen müssen eingerichtet werden. Ein enormes Potenzial für die Branche. Weitere spannende Entwicklungen: Neben Kliniken, die auf Hotel-Ambiente setzen, werben Hotelbetreiber mit speziellen Healthcare-Angeboten, um an diesem lukrativen Markt zu partizipieren.

In unserer ersten Ausgabe arcade Living + Health + Care bündeln wir das Wichtigste aus den Bereichen Wohnen, Gesundheit und Pflege. Wir klären Begriffe, analysieren Zahlen und stellen attraktive Produke, Projekte und Konzepte sowie ihre Innenarchitekt:innen vor. So haben wir u.a. mit Jochen Hagen und Jens Schneider von Cubik3 über die besonderen Herausforderungen und ihre Ansprüche bei der Planung und Einrichtung von Healthcare-Objekten gesprochen. Und wir zeigen Healing Architecture z.B. von Sylvia Leydecker, Michels Architekturbüro und Brandherm+Krumrey. Außerdem: Wie smarte Technologien sicheres Wohnen im Alter ermöglichen, wie groß der Bedarf an Senioren-Wohnungen tatsächlich ist und warum wir frische Denkansätze bei der Einrichtung brauchen.

Lesen Sie die Ausgabe hier digital. Wir freuen uns über Ihr Feedback!

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