Mit Vertriebsgeschäftsführer Manfred van Ginkel geht Warendorf - Die Küche GmbH an den Neustart.

Warendorfer Küchen

Jetzt beginnt der Neustart

Mit einer Pressekonferenz hat heute die Warendorfer Küchen GmbH nochmals den Willen zum Neustart bekräftigt. Demnach habe der amerikanische Investor CoBe Capital, der das Unternehmen vor drei Jahren erworben hat, signalisiert, dass dieser auch nach der Insolvenz an die Leistungsfähigkeit des Unternehmens glaube.

Wie das Management und Insolvenzverwalter heute zugaben, habe die Umwandlung des Insolvenzverfahrens von der Eigenverwaltung in ein normales Verfahren für Irritationen und Unruhe am Markt gesorgt. Doch es habe sich gezeigt, dass die Maßnahme notwendig und richtig war. „Ich bin überglücklich, dass wir die Rettung des Unternehmens realisieren konnten. Dieses war nach den ersten Wochen nicht selbstverständlich“, gab Rechtsanwalt Mönig heute zu Protokoll.

Dass sich die Neupositionierung als schwierige Aufgabe herausstellte, habe u. a. daran gelegen, dass das Verfahren in die Weihnachtzeit und damit in die Betriebsferien mit Produktionsstillstand fiel. Zudem mussten sich alle Beteiligten nach dem Verfahrenswechsel in veränderten Rollen zurechtfinden und verlorene Zeit im Prozess aufholen. Das ganze Team, insbesondere auch der Betriebsrat, habe motiviert zusammengearbeitet, so der Insolvenzverwalter weiter.

Der notwendige Personalabbau kann nun wie geplant über eine Transfergesellschaft sozialverträglich gestaltet werden. Die notwendigen Mittel zur Finanzierung stellte Insolvenzverwalter Mönig im Rahmen der Übernahmeverhandlungen aus der Insolvenzmasse sicher.

Offiziell ab morgen startet das Unternehmen also wie angekündigt mit 100 Mitarbeitern unter dem Namen Warendorf – Die Küche GmbH neu durch. Geschäftsführer bleiben Slav Lepenin und Manfred van Ginkel. Diese haben nun unter anderem die Aufgabe, den Vertrieb neu aufzubauen, nachdem das vorhergie Team fast gänzlich ausgeschieden ist.

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