Bega-Consult

Jetzt auch Blockküchen im Sortiment

Zum Vollsortiment fehlen jetzt wirklich nur noch Stühle – die will Dieter Hilpert allerdings weiterhin den Kollegen von MCA überlassen. Aber mit gleich neun Blockküchen, ist Bega nun mehr denn

Zum Vollsortiment fehlen jetzt wirklich nur noch Stühle – die will Dieter Hilpert allerdings weiterhin den Kollegen von MCA überlassen. Aber mit gleich neun Blockküchen, ist Bega nun mehr denn je ein Allrounder. Dabei war die neue Produktgruppe in diesem Fall nicht mal die Idee von Hilpert Senior. Vielmehr hat Junior Thorsten die Nachfrage im Handel erkannt und die Küchenserie in kürzester Zeit umgesetzt. Die Discounter haben Wort gehalten und die Blöcke platziert – wahrscheinlich insbesondere zum Leidwesen von Menke Küchen.

Das vergangene Jahr hat die Bega-Gruppe mit 274 Mio. Euro abgeschlossen – vor allen Dingen das vierte Quartal hat dabei Flügel verliehen und damit auch gleich den Jahresstart versüßt, weil viele Aufträge erst im Januar abgewickelt werden konnten. Und sicherlich hat auch die Friboss-Pleite noch ein paar Nachorder ausgelöst. Die 20 Prozent plus im Vergleich zum Vorjahresmonat wird Bega aber nicht durchhalten können, da ist Dieter Hilpert dann doch Realist genug. Der momentane Umsatzzuwachs verteilt sich aber sehr gesund auf alle Sortimentsbereiche. Das glt auch für Polstersparte Black Red White, bei der Wolfgang Bochert zuletzt ein gutes Händchen bewiesen hat – und das nicht nur aufgrund eines Großauftrages von Roller. Den Zielkorridor zwischen 60 und 70 Mio. Euro dürfte er in diesem Jahr wohl erreichen.

Und auch Uwe Freitag hat sich bei Stolkom sehr gut eingelebt. Gemeinsam mit Michal Balewski peilt er in diesem Jahr einen Umsatz von 20 Mio. Euro an. „Es ist ein Unterschied, wenn man die geballte Macht einer solchen Gruppe im Kreuz hat,“ sagt Freitag.

Zum Jahresstart deutet also alles daraufhin, dass die Bega-Struktur eine weitere Rekordleistung ermöglicht. Zumal Dieter Hilpert auch das Ausland – wie zum Beispiel den französischen Markt – ins Visier nimmt. Dort will er Forte das Feld nicht kampflos überlassen, zumal der Platzhirsch Demeyere weiterhin mehr mit sich als mit dem Markt beschäftigt ist.