Heute gab es Post aus Schieder. Die Message: Es öäuft wieder alles nach Plan.

Cotta-Rundschreiben an alle Kunden

Jeder Mitarbeiter arbeitet 48 Stunden pro Woche, um die Aufträge zu sichern

Cotta-Kunden fanden heute Morgen einen Brief in der Post. Unterschrieben von Geschäftsführer Steffen Urbschat, Rechtsanwalt Dr. Per Hendrik-Heerma und Vertriebsleiter Oliver Hoffmann dient das Schriftstück als vertrauensbildende Maßnahme für die Zukunft.

Das Rundschreiben im Wortlaut: "Die Produktion läuft wieder ohne Unterbrechungen. Wir absolvieren im März eine Wochenarbeitszeit pro Mitarbeiter von 48 Stunden, um Ihre Aufträge schnellstmöglich zu produzieren und zu liefern. Die Logistik fährt wieder komplett, sodass Ihre Aufträge Sie rechtzeitig erreichen. Alle Neuaufträge werden verlässlich in die Produktion eingeplant und bestätigt. Alle laufenden und zugesagten Werbungen werden erfüllt. Auch über neue Werbungen freuen wir uns. Diese und weitere Aufträge helfen uns sehr, die Werke sicher auszulasten."

Auch ein Hinweis auf die vorinsolvenzliche Umbenennung findet sich in dem Brief. Die Wohnmöbelwerke Schieder GmbH - weiterhin unter der Handelsregister-Nummer (Abteilung B) 5752 zu finden - "wird an der M.O.W. teilnehmen, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren; Messe und Modelle sind in Arbeit."

Viel Positiv-PR also, um die Handelspartner von der neuen Schieder-Stärke zu überzeugen. Ob sie wirklich Früchte trägt, wird die M.O.W. zeigen. Dort kommt noch mal viel Arbeit auf die Cotta-Mannschaft zu. Fast der gesamte deutsche Einrichtungshandel ist Cotta-Kunde, wie das Bezugsquellen-Verzeichnis auf der Unternehmens-Homepage verrät. Die Einkäufer werden sich nicht nur postalisch, sondern auch direkt vor Ort einen Eindruck verschaffen wollen, ob das Vertrauen in Schieder gerechtfertigt ist.

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